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Baar ZG: Software getunt – Audi sichergestellt und Fahrer verzeigt

Zuger Polizei
Zuger Polizei

Region Zug,

Nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung hat eine zivile Polizeipatrouille einen Autofahrer in Baar ZG gestoppt und das Fahrzeug sichergestellt.

Getuntes Autos
Die Zuger Polizei hat ein Baar ein getuntes Auto sichergestellt. - Zuger Polizei

Am Freitagabend fiel einer Patrouille der Verkehrspolizei auf der Blickensdorferstrasse in der Gemeinde Baar ein Auto auf, das mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Der Lenker wurde daraufhin angehalten und kontrolliert. Dabei ergab sich der Verdacht auf diverse technische Mängel. Für vertiefte Abklärungen wurde der Audi polizeilich sichergestellt.

Die Spezialisten des Strassenverkehrsamts stellten im Rahmen ihrer Untersuchung mehrere erhebliche Beanstandungen fest.

Das Fahrzeug war nicht Betriebssicher

So waren das Motor-Ansaugsystem und der Katalysator abgeändert, aerodynamische Anbauteile montiert, diverse Lichter mit Folie abgedeckt sowie bei der Auspuffanlage zwei Vorschalldämpfer entfernt worden.

Zudem wurde am Motorsteuergerät ein nicht erlaubtes Software-Tuning vorgenommen, wodurch eine Leistungssteigerung von 24 Prozent erreicht wurde.

Aufgrund der nicht erlaubten und nicht eingetragenen Veränderungen befand sich das Fahrzeug in einem nicht betriebssicheren Zustand. Das manipulierte Steuergerät wurde ausgebaut und polizeilich sichergestellt.

Der 21-Jährige wurde zur Anzeige gebracht

Die festgestellten Mängel müssen durch den Fahrzeughalter vollständig behoben werden. Anschliessend ist das Fahrzeug dem Strassenverkehrsamt erneut vorzuführen.

Die Auswertung der zu Beginn festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung ergab, dass der Lenker mit einer Netto-Geschwindigkeit von 93 km/h unterwegs war. Auf diesem Streckenabschnitt gilt eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

Der 21-jährige Lenker wird zur Anzeige gebracht und muss sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Kommentare

User #5054 (nicht angemeldet)

Würde die Polizei einmal beim McDonald/BestDrive in Baar die Protzer kontrollieren die dort Rummotoren und Nachtruhestörung betreiben, könnten sie sich Verfolgungsfahrten sparen^^

User #1098 (nicht angemeldet)

Das Auto einstampfen und den Würfel kann der Junge zu hause in den Setzkasten legen.!

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