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Audi-Fahrer mit Irrfahrt durch Basel – Frau verletzt

Ein alkoholisierter Audi-Fahrer hat auf einer Fahrt durch Basel mehrere Kollisionen verursacht.

Autofahrer Auto Steuer
Ein Mann (41) fuhr mit 3,2 Promille durch Basel. Dabei beschädigte er mehrere Autos und verletzte eine Frau. (Symbolbild) - depositphotos

Laut Aussagen von Auskunftspersonen kam der Audi von der Nauenstrasse und kollidierte in der Grosspeterstrasse mit zwei parkierten Fahrzeugen. In einem der Fahrzeuge sass der Lenker, welcher nach der Kollision über Schmerzen im Nacken klagte.

Nach dieser Kollision gingen bei der Einsatzzentrale die ersten Notrufe ein.

Nach bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei fuhr der Lenker des Fahrzeugs an der Autobahneinfahrt Wolf auf die Autobahn A2 und verliess diese bei der Ausfahrt Basel-Wettstein wieder.

Anschliessend setzte er seine Fahrt über die Schwarzwaldbrücke und durch die Schwarzwaldstrasse fort. Auf Höhe des Parkhauses Badischer Bahnhof, kollidierte er mit der Parkhausmauer.

Anschliessend bog er in die Riehenstrasse ab und verursachte kurz vor der Hermann Albrecht-Strasse eine Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.

Die 63-Jährige Fahrerin wurde dabei verletzt und musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt nach Lörrach ins Krankenhaus gebracht werden.

Mit 3,2 Promille durch Basel

Das Fahrzeug kam schliesslich in Riehen in der Äusseren Baslerstrasse, kurz vor der Rauracherstrasse, zum Stillstand. Dort konnte der Lenker durch Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit bis zum Eintreffen der Kantonspolizei gesichert werden.

Während seiner Fahrt verlor der Audi-Lenker diverse Fahrzeugteile und touchierte verschiedene Strassenabsperrungen.

Beim 41-jährigen Autofahrer wurde eine Atemalkoholprobe durchgeführt. Diese ergab einen Wert von 1,62 mg/L. Er wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen fahrlässiger Körperverletzung festgenommen.

Ob unterwegs noch weitere Fahrzeuge beschädigt wurden, ist Gegenstand der laufenden Unfallermittlungen.

Zeugen gesucht

Allfällige weitere Geschädigte vor oder auf der genannten Fahrtroute sowie Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter Tel. 061 208 06 00 oder über [email protected] zu melden.

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Kommentare

User #3371 (nicht angemeldet)

Bussen sind hier zu niedrig, müsste in dem Falle ein Mehrfaches betragen. Und Billet weg für einige Jahre, danch wieder Fahrlehrer und Prüfung, so lernen es solche Typen....

User #5196 (nicht angemeldet)

Die Bussen und Bestrafungen im Strassenverkehr sind hier in der Schweiz eben nur ein Witz. Lachhaft. Am Handy erwischt CHF 1000.00, mit Alkohol am Steuer CHF 2000.00 und Billett mind für ein Jahr weg. Bei verursachung eines Unfalls unter Alkoholeinfluss Billett lebenslang weg. Und für Raser oder Langsamfahrer (provozieren eines Unfalls) ab CHF 5000.00. Dann, würde sich sicher einiges ändern. Zusätzlich gäbe es mehr Geld für die Kantone. Steuerzahler würden damit auch entlastet.

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