Strengelbach AG: Bundesfeier im Zeichen gelebter Inklusion
An der Bundesfeier in Strengelbach AG sprach azb-Geschäftsführer Marco Sutter über Inklusion. Die Stiftung überreichte der Gemeinde am Ende eine signierte Leinwand.

Die Stiftung azb setzt mit der Gemeinde Strengelbach an der Bundesfeier ein sichtbares Zeichen für eine inklusive Gesellschaft.
An der diesjährigen Bundesfeier der Gemeinde Strengelbach stand ein Thema im Mittelpunkt, das die Stiftung azb seit vielen Jahren prägt: gelebte Inklusion. Im Dialoggespräch mit Marcel Dürr zeigte Geschäftsführer Marco Sutter auf, weshalb Inklusion nicht bei Konzepten oder gesetzlichen Vorgaben beginnt, sondern dort, wo Menschen einander begegnen. Dabei nahm er die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stiftung azb.
Im Gespräch wurde deutlich, wie sich das azb seit seiner Gründung im Jahr 1962 kontinuierlich weiterentwickelt hat. Während früher vor allem Ausbildung und berufliche Integration im Vordergrund standen, prägen heute Selbstbestimmung, individuelle Lebensgestaltung und gesellschaftliche Teilhabe die Arbeit der Stiftung. Ein zentrales Thema war dabei die TransformAgogik, ein Ansatz, der Menschen darin unterstützt, ihre Möglichkeiten zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen und ihr Leben aktiv mitzugestalten.
Besonders eindrücklich waren die persönlichen Einblicke aus dem Alltag. Mit verschiedenen Anekdoten schilderte Marco Sutter, wie Begegnungen mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden seinen Arbeitsalltag prägen. Gerade diese spontanen Gespräche würden immer wieder zeigen, dass Verständnis, Vertrauen und Teilhabe dort entstehen, wo Menschen miteinander in Kontakt kommen.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die grosse Leinwand mit der Botschaft «Inklusion beginnt mit Begegnung». Zahlreiche Besucherinnen und Besucher unterzeichneten die Leinwand und setzten damit ein persönliches Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander. Schliesslich durfte die Stiftung azb das Kunstwerk der Gemeinde Strengelbach überreichen.
Es bleibt als Symbol für die vielen Begegnungen dieses Abends und den gemeinsamen Einsatz für eine inklusive Gesellschaft bestehen.
Die Bundesfeier 2026 hat eindrücklich gezeigt, was die Gemeinde Strengelbach und die Stiftung azb seit Jahrzehnten verbindet: die Überzeugung, dass eine starke Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen einander mit Offenheit, Respekt und Wertschätzung begegnen.








