Wie Zofingenregio mitteilt, hat der Vorstand seine erneute Zustimmung gegeben für die Sanierung des Niveauübergangs der Nationalbahn auf der K104.
Bauarbeiten.
Sanierung. (Symbolbild) - Pixabay
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Der Vorstand des Regionalverbands Zofingenregio hat seine erneute Zustimmung dazu gegeben, dass das Vorhaben Niveauübergangssanierung K104 – die Sanierung des Niveauübergangs der Nationalbahn auf der K104 in Oftringen und Zofingen – im kantonalen Richtplan als Festsetzung und nicht wie bisher als Zwischenergebnis aufgeführt wird.

Nur so können Bundesgelder aus dem Agglomerationsprogramm AareLand für das Projekt bezogen werden.

Gut fünf Millionen Franken Bundesgelder

«Im Agglomerationsprogramm AareLand der vierten Generation ist das Projekt der Sanierung des Niveauübergangs als A-Massnahme enthalten. Für den Bau der Unterführung darf mit einem Beitrag des Bundes von gut fünf Millionen Franken gerechnet werden», erklärt Tobias Vogel, Regionalplaner Zofingenregio.

Eine Voraussetzung für den Bezug der Bundesgelder und für eine fristgerechte Umsetzung der Massnahme ist, dass das Vorhaben im kantonalen Richtplan als Festsetzung aufgeführt ist. «Bisher ist es aber nur als Zwischenergebnis aufgeführt», so Vogel.

Aus diesem Grund hatte der Vorstand des Regionalverbands Zofingenregio bereits im Frühling 2022 mit seiner Stellungnahme zur Gesamtrevision des Richtplans Paket 1 (GÜP 1) beantragt, dass die Niveauübergangssanierung als Festsetzung aufzunehmen sei.

Entlastung von täglichen Staus

Der Kanton Aargau beurteilt diesen Antrag positiv. Mit der erneuten Zustimmung des Vorstands Zofingenregio kann das Vorhaben nun im Rahmen von GÜP 1 im Richtplan festgesetzt werden. Aus Sicht der Gemeinden ist das Gebiet der Aarburgerstrasse K104 bisher baulich unternutzt und wenig attraktiv gestaltet.

«Die Unterführung der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB-Unterführung) hilft mit, dass die Strasse von täglichen Staus entlastet wird», so Werner Ryter, Leiter Tiefbau und Planung Stadt Zofingen. Gleichzeitig werde die Erreichbarkeit der angrenzenden Misch- und Wohngebiete verbessert und auch der Busverkehr profitiere hinsichtlich Fahrplanstabilität.

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