Am 25. Oktober 2021 entscheidet der Einwohnerrat über die nötigen Kredite für die Sanierung und Aufwertung der Ringmauergasse.
Ringmauergasse
Die Ringmauergasse soll saniert und aufgewertet werden. - Zofingen

Die Werkleitungen in der Ringmauergasse in Zofingen müssen saniert werden. Die Stadt Zofingen nimmt dies zum Anlass, um die Oberfläche der Gasse neu zu gestalten und die Entwässerung zu optimieren. Am 25. Oktober 2021 entscheidet der Einwohnerrat über die dafür nötigen Kredite im Umfang von total CHF 220'000.

Die Ringmauergasse verbindet in der Zofinger Altstadt den Niklaus-Thut-Platz mit der Gerbergasse auf der Höhe des Pulverturms. Die Werkleitungen in der Gasse sind in die Jahre gekommen und werden 2022 durch die StWZ Energie AG saniert. Da die Gasse deshalb aufgerissen werden muss, will die Stadt die Gunst der Stunde nutzen.

Die im April 2021 neu eingeführte Begegnungszone ermöglicht es, das Trottoir dem Gassenniveau anzugleichen. Damit wird die Gasse barrierefrei zugänglich. Bereits heute gilt ein Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder, Zubringerdienst ist gestattet. Gleichzeitig werden die stadteigenen Entwässerungsleitungen und Schächte instand gestellt. Neu ist eine mittige Gassenentwässerung geplant.

Einheitliches Erscheinungsbild

Die Gasse wird zudem neu flächendeckend mit einer Bogenpflästerung versehen und so in ihrem Erscheinungsbild vereinheitlicht. Die Pflastersteine werden nicht mit Mörtel ausgefugt, sondern eingesandet. Dadurch kann das Oberflächenwasser teilweise versickern und wird in den Grundwasserkreislauf zurückgeführt. Dies entlastet bei Niederschlägen die Kanalisation und reduziert die Abflussspitzen.

Bewilligt der Einwohnerrat den Kredit, soll mit der Sanierung und Aufwertung der Ringmauergasse im kommenden Jahr begonnen werden. Es ist mit einer Bauzeit von rund einem Jahr zu rechnen.

Die Arbeiten erfolgen voraussichtlich in zwei Etappen (Nord und Süd). Während der Bauzeit muss die Ringmauergasse teilweise gesperrt werden. Der Zugang zu den Liegenschaften für die Zufussgehenden bleibt gewährleistet.

Mehr zum Thema:

Energie