Die Anpassungen zum Vergütungsreglement sind Thema im Einwohnerrat in Wohlen. Laura Pascolin, Präsidentin SP Wohlen, unterstützt die Motion mehrheitlich.
Laura Pascolin, SP Wohlen.
Laura Pascolin, SP Wohlen. - zVg
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Am 29. August 2022 stimmt der Einwohnerrat in Wohlen (AG) über die Erhöhung der Entschädigung für Gemeinderäte ab.

Die Motion schlägt einen Globalbeitrag von 60'000 Franken für politisch gewählte Personen vor.

Nau.ch interviewt verschiedene Mitglieder des Einwohnerrats zum Thema. Als erste stellt sich Laura Pascolin, Präsidentin der SP Wohlen den Fragen.

Nau.ch: Unterstützt Ihre Fraktion die Motion und falls nein, wieso nicht?

Laura Pascolin: Die SP Fraktion unterstützt diese Motion mehrheitlich, obwohl die jetzigen Motionäre (die Mitte) die Erhöhung von 20'000 Franken in Form eines Änderungsantrages seitens FDP am 6. Dezember 2021 blockiert hatten.

Nau.ch: Im Dezember 2021 setzte sich ein Antrag mit ähnlichem Ansatz nicht durch. Worin unterscheidet sich die jetzige Motion?

Laura Pascolin: Der Änderungsantrag der FDP vom 6. Dezember 2021 und die Motion 15001 laufen auf das Gleiche hinaus – der Globalbetrag soll 60'000 Franken betragen.

Nau.ch: Welche Vor- und Nachteile bringt die vorgeschlagene Lösung mit sich?

Laura Pascolin: Die Vorteile beziehen sich auf den Gemeinderat. Dieser erhält mehr Lohn. Ein Nachteil ist, dass die Mitte statt die FDP Lorbeeren erntet und die restlichen Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte zweimal über das gleiche Thema diskutieren müssen.

Zur Person

Laura Pascolin ist 51-Jahre alt, Einwohnerrätin und Präsidentin der SP in Wohlen, wo sie auch wohnhaft ist. Sie arbeitet als Fachperson für Integration und ist Eislauftrainerin. Zu ihren Hobbies zählt sie Klassik.

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