Am Freitag, 4. Juni, flog bei den Theorieprüfungen beim Strassenverkehrsamt in Winterthur ein mutmasslicher Betrüger auf.
Stadtpolizei Winterthur. - Stadtpolizei Winterthur

Kurz vor Mittag meldete eine Mitarbeiterin des Strassenverkehrsamtes Winterthur, dass sie bei den Theorieprüfungen auf einen Betrüger gestossen seien. Die ausgerückte Patrouille traf vor Ort auf einen türkischen Staatsbürger.

Er war mittels zwei Mobiltelefonen am Oberkörper, Kopfhörern und einer Kamera am Handgelenk mit einer Drittperson verbunden, die ihm die Antworten zu den Prüfungsfragen liefern sollte.

Verbrennung am Handgelenk zugezogen

Der 36-Jährige gab gegenüber der Polizei nicht nur an, dass er für diese «Dienstleistung» nach bestandener Prüfung mehrere Hundert Franken hätte bezahlen müssen, sondern auch, dass er sich durch die heisse Kamera eine Verbrennung am Handgelenk zugezogen habe.

Als Grund für seine Tat gab er an, dass er aufgrund sprachlicher Barrieren die Fragen nicht selber habe beantworten können. Der erfolglose Schummler wird sich vor der Staatsanwaltschaft für diese Tat verantworten müssen.

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