Im Rahmen der Klima- und Energiepolitik der Stadt Winterthur wurden vier Kredite für den Bau von Fotovoltaikanlagen auf städtischen Liegenschaften beschlossen.
Winterthur Polizei Gesicht Biss
Die Sicht auf Winterthur (Symbolbild). - Pixabay

Der Stadtrat hat vier Kredite von gesamthaft knapp 593'000 Franken für den Bau von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern von drei Schulhäusern und des Hallen- und Freibads Geiselweid in Winterthur beschlossen. Die Anlagen produzieren künftig Solarstrom. Bis 2025 sollen auf städtischen Gebäuden hundert neue Fotovoltaikanlagen installiert werden.

Die Standorte der neuen Anlagen befinden sich auf den Dächern der Schulhäuser Wallrüti, CPS Maurerschule und Profil Grüze sowie des Hallen- und Freibads Geiselweid in Winterthur. Kumuliert werden die vier Anlagen jährlich knapp 299 000 Kilowattstunden Strom produzieren. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 66 durchschnittlichen Familienhaushalten. Stadtwerk Winterthur baut und betreibt die Anlagen.

Die Solarenergie ist ein Teil der Klima- und Energiepolitik

Der Stadtrat gibt für die neuen Anlagen gesamthaft knapp 593'000 Franken frei. Die Finanzierung erfolgt über den 90-Millionen-Rahmenkredit für Anlagen zur Produktion von Strom aus erneuerbarer Energie, der im September 2012 von der Winterthurer Stimmbevölkerung bewilligt wurde. Der Ausbau der Solarenergie ist ein wichtiger Teil der Klima- und Energiepolitik der Stadt Winterthur mit dem Ziel, Netto-Null Tonnen CO2 gemäss dem neuen Klimakonzept zu erreichen.

Die vier geplanten neuen Fotovoltaikanlagen sind Teil der im Frühling 2020 vom Stadtrat beschlossenen Massnahme, bis ins Jahr 2025 hundert zusätzliche Anlagen auf städtischen Dächern in Winterthur zu errichten. Damit nimmt die Stadt ihre Vorbildrolle wahr und unterstützt den Wandel hin zu einer nachhaltigen, erneuerbaren Stromversorgung.

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