Über 65’000 Blumenzwiebeln treiben in städtischen Grünflächen aus

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    Winterthur Stadt,

    Vergangenen Herbst haben Mitarbeitende von Stadtgrün Winterthur 65'000 Blumenzwiebeln, verteilt über die Grünflächen der Stadt, im Boden eingepflanzt.

    Blumenkasten Frühlingsblume Sprossenfenster
    Zwiebeln der Frühlingsblumen werden im besten Fall schon im Herbst im Blumenkasten gepflanzt. - Pixabay

    Wie die Stadt Winterthur schreibt, zieren Frühlingsblumen in verschiedenen Grössen, Formen und Farben aktuell das Stadtbild.

    Vergangenen Herbst haben Mitarbeitende von Stadtgrün Winterthur 65'000 Blumenzwiebeln, verteilt über die Grünflächen der Stadt, im Boden eingepflanzt. Neu stammt die Hälfte der sogenannten Geophyten aus biologischer Produktion.

    Für die früh im Jahr fliegenden Insekten sind diese Frühblüher eine wichtige Nahrungsquelle.

    «Geophyten» blühen auf

    In den kommenden Tagen und Wochen blühen in städtischen Grünanlagen, auf Verkehrsgrüninseln, in Trögen und Baumscheiben sogenannte «Geophyten». Der Fachbegriff kommt aus dem Griechischen und heisst übersetzt in etwa «Erdpflanze».

    Geophyten sind mehrjährige krautige Pflanzen, deren Erneuerungsknospe sich unter der Erde in einem verdickten Speicherorgan befindet. Beispiele dafür sind Krokusse, Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen, Blausterne, Märzenbecher, Buschwindröschen und Winterlinge – eine Augenweide für die Bevölkerung und eine Nahrungsquelle für Insekten.

    Stadtgrün: Seit zehn Jahren Herbsteinsatz für bunten Blumen im Frühling

    Obwohl die meisten Blumenzwiebeln im Boden belassen werden und Stadtgrün Winterthur darauf achtet, Arten zu verwenden, welche sich selbstständig erhalten und wieder austreiben, lässt die Blühleistung der Geophyten im Jahr nach der Pflanzung meist merklich nach.

    Um ein wirkungsvolles Blumenbild im städtischen Raum aufrechterhalten zu können, sind jährliche Neupflanzungen unumgänglich. Seit zehn Jahren sorgen die Mitarbeitenden von Stadtgrün daher jeweils im Herbst dafür, dass das Stadtbild im Frühling mit farbenfrohen Blumenflächen verschönert wird.

    Die Hälfte stammt neu aus biologischem Anbau

    Neu stammt die Hälfte der 65'000 im vergangenen Herbst eingepflanzten Blumenzwiebeln aus biologischem Anbau.

    Stadtgrün Winterthur möchte den Anteil an biologisch produzierten Geophyten gerne steigern, doch das Sortiment auf dem Markt ist noch sehr beschränkt.

    Stadtgrün verwendet Züchtungen, aber auch heimische Wildformen wie Buschwindröschen, gelbes Buschwindröschen, Märzenbecher und Zweiblättriger Blaustern sowie nicht heimische Wildformen.

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    Kommentare

    User #31 (nicht angemeldet)

    die im Blumenkistchen gezeigten Pflanzen, das sind alles keine Zwiebelblumen. Die Blümlein in Winterthur richten ihre Blüten alle gegen links

    User #772 (nicht angemeldet)

    Und bezahlt hat es der.. STEUERZAHLER!

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