Bei der Stadt Winterthur ist die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau noch nicht ganz erreicht. Der unerklärbare Unterschied liegt in der Stadtverwaltung noch bei 4,3 Prozent. Vereinzelt hat die Stadt nun bei Frauen-Löhnen nachgebessert.
Winterthur Grünliberale Partei
Die Stadt Winterthur ZH. - Pixabay

Der unerklärbare Lohnunterschied zwischen Mann und Frau darf gemäss einer Vorgabe des Bundes maximal bei 5 Prozent liegen. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, liegt sie mit 4,3 Prozent Lohnunterschied darunter. Damit gilt die Lohngleichheit offiziell als erfüllt.

In einer weiterführenden Auswertung wollte die Stadt aber auch diesen 4,3 Prozent auf den Grund gehen. Dabei seien keine Muster erkennbar geworden, die auf eine systematische, geschlechtsspezifische Lohndiskriminierung hingewiesen hätten.

Es habe aber «vereinzelt Auffälligkeiten» bei Frauenlöhnen gegeben. Diese Frauenlöhne werden nun nach oben korrigiert, was pro Jahr rund 30'000 Franken kostet.

Die Analyse zur Lohngleichheit wurde von einer externen Revisionsstelle überprüft und beglaubigt. Sie soll nun alle vier Jahre wiederholt werden.

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