Stadt treibt Wärmenetz-Ausbau in Neuwiesen voran
Winterthur beantragt einen Verpflichtungskredit von 7,5 Millionen Franken für die zweite Etappe der Quartierwärme in Neuwiesen mit erheblicher CO₂-Einsparung.

Wie die Stadt Winterthur berichtet, beantragt der Stadtrat für die zweite Etappe der Erschliessung des Gebietes Neuwiesen mit Quartierwärme beim Stadtparlament einen Verpflichtungskredit von 7,5 Millionen Franken.
Dieser Ausbau ist ein weiterer Meilenstein in der klimafreundlichen Wärmeversorgung und entspricht der Klimastrategie der Stadt Winterthur. Der Winterthurer Stadtrat überweist dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 7,5 Millionen Franken.
Der Kredit finanziert die zweite Etappe der Erschliessung des Gebiets Neuwiesen mit Wärme (V4 gemäss Energieplan). Das Projekt «Neuwiesen II» sieht vor, neben privaten Liegenschaften das Primarschulhaus Wülflingerstrasse, die Eulachhallen und die kantonale Sportanlage Rennweg ans Wärmenetz anzuschliessen.
Wärmenetz-Ausbau spart CO2
Gemäss aktueller Planungwerden die Bauarbeiten Ende 2028 beginnen. Das im Projekt «Neuwiesen II» zu erschliessende Gebiet hat einen jährlichen Wärmebedarf von etwa 10,9 Millionen Kilowattstunden.
Unter der Annahme, dass rund 60 Prozent der Gebäude ans städtische Wärmenetz angeschlossen werden, führt das Bauprojekt langfristig zu einer jährlichen Einsparung von 1780 Tonnen CO2.
Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein im Ausbau der städtischen Wärmenetze gemäss Masterplan. «Der Stadtrat will das hohe Tempo beim Ausbau der klimafreundlichen Wärmeversorgung halten», kommentiert Stadtrat Stefan Fritschi.






