Variante «Grünaustrasse» soll das Stadtzentrum entlasten
Die Stadt Wil will den Durchgangsverkehr aus dem Zentrum verbannen. Nach der Präsentation der Variante Grünaustrasse startet nun das Mitwirkungsverfahren.

Mit der Netzergänzung Ost wollen die Stadt Wil und der Kanton St.Gallen das Stadtzentrum von Wil vom Durchgangsverkehr entlasten. Wie die Stadt Wil SG mitteilt, wurde die Grünaustrasse in einer Zweckmässigkeitsbeurteilung als bestmögliche Variante dafür evaluiert.
Nachdem gestern im Katholischen Pfarreizentrum die Resultate des Prozesses für eine künftige Netzergänzung Ost vorgestellt wurden, beginnt nun die öffentliche Mitwirkungsphase: Bis zum 22. Juni 2026 können online Rückmeldungen eingereicht werden.
Netzergänzung Ost soll Verkehr im Zentrum reduzieren
Am Dienstagabend, 19. Mai 2026, kamen rund 120 Personen ins Katholische Pfarreizentrum, wo Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Wil und des kantonalen Tiefbauamts sowie externe Fachpersonen die Resultate der Zweckmässigkeitsbeurteilung zur Netzergänzung Ost vorstellten.
Mit der Netzergänzung Ost soll das Wiler Stadtzentrum vom Durchgangsverkehr entlastet werden, was Raum gibt für ein lebendiges Zentrum und eine zukunftsfähige Mobilität. Die Zweckmässigkeitsbeurteilung ist ein technisches Verfahren zum Variantenvergleich, eine politische Auseinandersetzung mit dem Resultat ist nun in der Mitwirkung möglich.
Mitwirkung fliesst in weitere Planung ein
Alle Mitwirkungsbeiträge werden nach Abschluss der öffentlichen Mitwirkungsphase durch die Projektträger geprüft und, so weit möglich, in der weiteren Planung berücksichtigt. Das Resultat der Zweckmässigkeitsbeurteilung fliesst schliesslich in den Verkehrsrichtplan der Stadt Wil ein. Die Netzergänzung Ost ist ein Schlüsselprojekt von Wil Vivendo – Mobilität.










