Am Samstag, 30. April 2022, war Yverdon Sport zu Gast beim FC Wil: Sie teilten sich am Ende beim 2:2 die Punkte.
Die erste Mannschaft, des FC Wil. - Wil
Die erste Mannschaft, des FC Wil. - Wil - FC Wil

«Wummms» hallte es nach 93 Minuten durch das Bergholz, nachdem Fargues den letzten Freistoss der Partie an den Pfosten knallte. Und so änderte sich die Gemütslage der Wiler auf einen Schlag. War die Iacopetta-Elf über viele Phasen des Spiels mit gesamthaft 56 Prozent Ballbesitz und 20 Schüssen die spielbestimmende Mannschaft, zeigte man sich am Ende dieses Samstags froh um den gewonnenen Punkt. Auch wenn zwischenzeitlich mehr drin gelegen wäre.

Tolle Atmosphäre herrschte vor dem Spiel anlässlich des dritten Wiler Streetfood-Festivals. Auch Petrus meinte es nach einem kurzen Regen-Intermezzo gut, und die Standbetreiber hatten alle Hände voll zu tun, um die Mägen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher zu stopfen.

FC Wil gerät bereits nach elf Minuten in Rückstand

Pünktlich um 18 Uhr pfiff der Unparteiische David Schärli die Partie an. Wenige Sekunden später verzeichneten die Gäste die erste Grosschance und hätten in Führung gehen müssen. Eleouet verzog aber knapp. In der elften Minute machte es das Team von Uli Forte besser. Nach einem Konter über die linke Seite war es Hautier, der aus abseitsverdächtiger Position das 0:1 für die Gäste erzielte.

Nach dem Startfurioso der Waadtländer kamen die Wiler besser ins Spiel. In der 25. Minute wurde Sauter nach einem Eckball im Strafraum regelwidrig zu Boden gerissen – eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters. Silvio liess sich nicht zweimal bitten und erzielte den 1:1-Anschlusstreffer.

Es folgte die stärkste Wiler Phase des Spiels – der auffällige Routinier Silvio scheitere zweimal am reflexstarken Torwart Martin. Mit den Köpfen bereits beim Pausentee, verschlief man einen Yverdon-Angriff in der 45. Minute komplett. Micha Eberhard setzte sich gegen vier Wiler Gegenspieler im Laufduell durch. Sein präziser Abschluss landete zum 1:2 in den Maschen.

FC Wil mit dem verdienten Ausgleich

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es wiederum die Äbtestädter, die sich ein Chancenplus erspielten. Aber auch der Cup-Halbfinalist Yverdon trug das Seine dazu bei, dass die Zuschauer ein attraktives Challenge-League-Spiel verfolgen durften. In der Wiler Druckphase kam die Iacopetta-Elf folgerichtig zum Ausgleich. Lavdim Zumberi bediente Valon Fazliu mustergültig im Strafraum.

Dieser schloss eiskalt ab und traf zum 2:2. Damit untermauerte er seine Position als Liga-Topscorer. Das Spiel der beiden Tabellennachbarn war bis zum Schlusspfiff eine enge Angelegenheit. Und darum sollte es wohl auch so sein, dass der erwähnte Fargues in der 93. Minute glücklos blieb und der Ball lediglich die Torumrandung traf.

Die Wiler spielen kommende Woche auswärts gegen den FC Vaduz, ehe man am Montag, 9. Mai, zu Hause den FC Winterthur erwartet. Und wer weiss, vielleicht fällt gar der Stadionrekord aus dem Jahre 2016 gegen den FC Zürich.

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