FC Wil will ungeschlagene Serie gegen Neuchâtel fortsetzen

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    Der FC Wil 1900 trifft am 1. November 2024 um 19.30 Uhr auf Neuchâtel Xamax FCS. Nach einer soliden Defensive will die Mannschaft offensiv wieder zulegen.

    FC Wil
    Der FC Wil ist ein Fussballverein aus Wil SG im Kanton St.Gallen. Er trägt sein Heimspiele in der Lidl Arena aus. - Grafik Nau.ch

    Wie der FC Wil 1900 mitteilt, ist die Mannschaft eigentlich in guter Form: defensiv steht sie stabil, aber das Toreschiessen bleibt ein Thema: In den letzten sechs Spielen kassierten die Wiler zwar nur eine Niederlage, doch drei torlose Unentschieden zeigen, dass vorne die Effizienz fehlt.

    Neuchâtel Xamax dagegen ist die Definition von «Wundertüte»: mal läuft es wie geschmiert, mal überhaupt nicht. Mit dem zweitbesten Sturm der Liga (22 Treffer) und der zweitschwächsten Abwehr (21 Gegentore) erleben sie eine regelrechte Achterbahn-Saison.

    Starke Defensive als Geheimwaffe

    Wil hat die zweitbeste Defensive der Challenge League – und das unterstreicht ihre «Geheimwaffe». Coach Marco Hämmerli setzt auf eine gut organisierte Abwehr, die den Wilern in umkämpften Spielen zuletzt eigentlich immer ein Punkteausbeute eingebracht hat.

    Nun liegt der Fokus im Training darauf, mehr Balance zu finden: Stabil in der Defensive bleiben, aber vorne wieder mehr Gefahr entwickeln – und vor allem kaltblütiger werden. Immerhin haben die Wiler im letzten Aufeinandertreffen gegen Xamax bewiesen, dass sie auch Offensivfeuerwerk zünden können – der 4:0-Sieg bleibt dank Simone Rapps wunderschönem Hackentor unvergessen.

    Herausforderung für Wil

    Während Neuchâtel mit Koné, Onyekachi, Demhasaj und Touati offensiv top besetzt ist, sind die Wiler Verteidiger gefordert. Im Hinspiel konnten diese so gut wie abgemeldet werden.

    Der Kunstrasenplatz der Maladière könnte den spielstarken Wiler Kreativspielern zugutekommen, und lässt schnelle Kombinationen zu, anders als die teils holprigen Rasenplätze in den Herbstmonaten in anderen Westschweizer Stadien.

    Das Stade de la Maladière war in den letzten Jahren ein gutes Pflaster für den FC Wil 1900. Seit über zweieinhalb Jahren sind die Wiler hier ungeschlagen und wollen diese Serie am Freitagabend weiter ausbauen. Xamax scheint den Wilern zu liegen – und das will die Mannschaft von Hämmerli auch diesmal wieder unter Beweis stellen.

    Kunstrasen in der Maladière: Ideal für schnelle Kombinationen

    Freitagabend-Fussball in Neuchâtel verspricht immer eine besondere Atmosphäre. Als Traditionsverein zieht Xamax zwischen 3’000 und 5’000 Fans an, die für eine schöne Kulisse sorgen werden – die perfekte Bühne für ein packendes Challenge League-Duell.

    Es wird kühl, das herbstliche Wetter ist wie geschaffen für ein intensives Spiel. Der Kunstrasen in der Maladière ist logischerweise in Top-Zustand und ideal für schnelle Kombinationen.

    Wil kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nach ihren Sperren kehren Ruben Dantas Fernandes und Kastrijot Ndau zurück in die Startelf, was der Mannschaft mehr Optionen gibt. Spieler wie Neziri oder Brahimi haben gegen Vaduz gezeigt, dass sie durchaus spannende Optionen sind. Und auch die baldige Rückkehr von Umar Saho wird das Team zusätzlich stärken – die Sorgen auf der Aussenverteidiger-Position, die man erst vor kurzem hatte, schwinden langsam.

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