FC Stäfa holt in Wald drei verdiente Punkte

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In einer hektischen und kampfbetonten Partie setzt sich der FC Stäfa beim FC Wald mit 2:1 durch. Zucco trifft in der 80. Minute zum Sieg.

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Symbolbild Fussball. - Pexels

Wie der FC Stäfa mitteilt, nehmen die Stäfner in einem kampfbetonten Spiel drei Punkte aus Wald zurück an den Zürichsee. Die zwischenzeitliche Führung der Gastgeber durch Jetzer glich Texeira kurz vor der Pause per Elfmeter aus. Das Game-Winning-Goal erzielte Zucco nach 80 Minuten und entschied so eine hektische und äusserst intensive Partie.

Spiele beim FC Wald sind wie Besuche beim Zahnarzt für eine Wurzelbehandlung. Mühsam, notwendig und man ist froh, wenn es durch ist. Der FC Wald ist bekannt dafür, dass es bei den Heimspielen buchstäblich zur Sache geht. Eine Mannschaft, die diese Kampfansage nicht annimmt, die bleibt besser zu Hause.

Wilder Start

Entsprechend intensiv, aggressiv und rustikal startete der Aufsteiger. Es dauerte einen Moment, bis die Elmer Elf sich zu wehren begann. Das laufintensive Pressing bereitet der Stäfner Hintermannschaft Mühe und die ersten Minuten gehörten Wald. Nur mit Glück, einem starken Torhüter Fanzun und wilden Befreiungsschlägen kamen die Stäfner um einen Treffer herum.

Nach dem Startfuriose beruhigte sich die Partie und auch die Elmer Elf begann das zu tun, wofür sie ins Oberland gereist waren. Fussball spielen. Die Partie wog buchstäblich hin und her und beide Mannschaften schenken sich rein gar nichts.

Gefährlich wurde es auf beiden Seiten vor allem bei Standard-Situationen. Da brannte es in beiden Strafräumen jeweils lichterloh. Nicht verwunderlich, dass ein Eckball zur Führung führte. Jetzer nickte am ersten Pfosten für die Einheimischen ein. Dieses Resultat hielt aber nur gerade drei Minuten ehe Texeira per Elfmeter ausgleichen konnte.

Rasonyi wurde davor von einem Verteidiger im Strafraum umgesäbelt, man hätte meinen können, dass diesem nicht bekannt war, dass ein solches Foul zu einem Elfmeter führt. Dann war Pause. Tee trinken, herunterfahren, Kampfspuren verarzten und dem Coach zuhören war angesagt. Elmer justierte die taktischen Ausrichtung bei langen Bällen und weiter gings.

Platzverweis bringt FC Wald gegen Stäfa aus dem Tritt

Wald spielte weiter seinen rustikalen Hauruck- und Hurra-Fussball der langen Bälle. Stäfa hielt dagegen und das Spiel war auf Messers Schneide. Das Chancenplus lag in Umgang zwei aber eindeutig auf Stäfner Seite. Da wurde aus den Chancen zu wenig gemacht.

Als letzter Mann nicht in ein Dribbling zu gehen ist Lehrstoff auf Stufe E-Junioren. Ob der Walder Spieler je in den Genuss einer solchen Lektion kam, ist nicht bekannt.

Vermutlich nicht, sonst hätte er es unterlassen eine solche Aktion gegen Stäfas Kelterborn zu starten. Prompt luchste ihm dieser den Ball ab. Foul. Platzverweis und dem Walder Spieler gehörte die Dusche ganz alleine.

Das veränderte die Balance im Spiel und ab dann war es eine Abwehrschlacht, die Zucco nach 80. Minute mit der erlösenden Führung für Stäfa entschied. Aus gut 20 Meter hämmerte er den Ball volley in die Maschen. Sehenswert und vielumjubelt.

FC Stäfa trotzt hitziger Schlussphase

Stäfa verpasste es in der Folge den Sack zu zumachen und vergab weitere zahlreiche Gelegenheiten. Mit dem Mute der Verzweiflung wehrte sich Wald bis zum Ende der Partie und kam noch zu einigen guten Szenen.

Umstritten war insbesondere das Tackling Eichenbergers gegen Jetzter kurz vor Schluss. Das hätte auch Penalty geben können. Gab es aber nicht und so endete die Wurzelbehandlung damit, dass die drei Punkte auf den Frohberg gehen.

Fazit: Mit einer guten Mentalität und Willensleistung gewann der FC Stäfa die Partie beim heimstarken FC Wald verdient. Die rote Karte der Einheimischen war dabei die matchentscheidende Szene. Mit 7:0 gewannen die Gastgeber nur eine Statistik. Jene der gelben und roten Karten wofür es bekanntlich lediglich Strafpunkte gibt.

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