Wie der UHCevi Gossau mitteilt, gewinnt die erste Herrenmannschaft gegen die Flying Penguins Niederwil mit 8:5 und gegen den UHC Flyers Widnau mit 8:4.
Unihockey (Symbolbild)
Unihockey (Symbolbild) - Keystone
Ad

Bei den Herren stand bereits die vorletzte Meisterschaftsrunde an und mit Niederwil wartete ein potenzieller Playoffkanditat.

Gegen die Pinguine bekundeten die Gossauer in den vergangenen Spielzeiten stets ihre liebe Mühe, doch in dieser Saison scheint alles anders.

Die Gossauer von Beginn weg die aktivere Mannschaft erspielten sich Chancen im Minutentakt.

Nachdem zuvor ein Treffer von Hürlimann aberkannt wurde, war es gleich nochmals Hürlimann der die Gossauer verdient in Führung schoss.

Die Gossauer hatten das Spiel fest im Griff

Kurios dabei, beim ersten Schussversuch musste ein Schläger des Gegenspielers daran glauben, da dieser dann wechseln musste, konnte Hürlimann frei vor dem Tor nur noch einschieben.

Niederwil liess sich nicht entmutigen und konnte sogar kurzzeitig ausgleichen, doch die Gossauer hatten das Spielgeschehen fest im Griff, agierte man doch mit drei Linien gegen ein dezimiertes Niederwil das alles auf eine Linie setzte.

Zur Pause lagen die Gossauer dank eines herrlichen Weitschusstreffers von Ehrensperger dann verdient mit 2:1 in Führung.

Der Sieg trägt dem Gruppensieg bei

Coach Leimbacher entschied sich die zweite Hälfte mit zwei Linien in Angriff zu nehmen, um das Tempo bewusst zu erhöhen, die Taktik sollte aufgehen und nach 26 Minuten stand es plötzlich 5:1 und das Spiel schien schon entschieden.

Die Gossauer stellten wieder auf drei Linien um und kontrollierten das Spielgeschehen bis zum Schluss.

Auffallend in der zweiten Halbzeit war die Youngster Linie rund um Zindel, Schmid und Gut, welche ihren Rhythmus fanden und mit vier Treffern die Partie im Alleingang entschieden.

Am Ende war es ein nie gefährdeter 8:5-Sieg welcher dazu beiträgt, den Gruppensieg zu sichern.

Nächster Gegner war Widnau

Im zweiten Spiel wartete mit Widnau ein unbequemer Gegner, der sich im Abstiegskampf befindet.

In der Hinrunde konnte man das Spiel noch in letzter Minute drehen, deshalb waren die Gossauer vorgewarnt und wollten gleiches dieses Mal unbedingt verhindern.

Das Spiel glich dann sehr dem Spiel gegen Niederwil. Die Gossauer waren klar die aktivere Mannschaft, Widnau versuchte das Spiel eher gemächlich zu gestalten und vereinzelt Nadelstiche zu setzen.

Routinier Wyler war es dann, der das Skore für die Gossauer eröffnete. Der zwischenzeitliche Ausgleich störte die Gossauer nicht, es war Ehrensperger der wieder weit in der eigenen Hälfte abzog und wunderbar zur erneuten Führung traf.

Die Gossauer zeigten eine starke Leistung

In der Pause schien Coach Leimbacher die richtigen Worte gewählt zu haben.

Die Gossauer, welche wieder mit zwei Linien in die zweite Halbzeit starteten, zeigten eine starke Leistung und nach 26 Minuten stand es plötzlich 5:2, und man stellte wieder auf die gewohnten drei Linien um.

Das Tempo blieb auf Seiten der Gossauer hoch, und bei Widnau schienen die Kräfte so langsam zu schwinden.

Als Zindel fünf Minuten vor der Schlusssirene zum 7:3 traf, war dies quasi die Vorentscheidung.

Ein überzeugender Sieg

Widnau versuchte ohne Torhüter noch einmal alles, doch mehr als ein Treffer wollte Sankt Gallern nicht gelingen.

Im Gegenteil, die Gossauer nahmen nun ihrerseits den Torhüter raus und spielten ganze drei Minuten von der Uhr, ehe Ehrensperger mit seinem dritten persönlichen Treffer in diesem Spiel den Schlusspunkt setze.

Es war eine sehr überzeugende, wenn auch nicht überragende Leistung des amtierenden Schweizermeisters.

Gossau gewann auch ohne ihre drei wichtigen Spieler

Zu beachten gilt, das bei den Gossauer mit den Abbühl Brüdern und dem etatmässigen Captain d’Hooghe noch drei wichtige Spieler nicht eingesetzt wurden.

Alle drei dürften dann bei der letzten Meisterschaftsrunde in Bäretswil wieder einsatzbereit sein.

Dort gilt es den Gruppensieg zu sichern und sich für die Playoffs optimal vorzubereiten.

Mehr zum Thema:

Playoffs