Die Sanierung der kompletten Heizungsanlage am Gemeindehaus in Gossau wurde im Sommer 2020 durchgeführt. Die Betriebssicherheit ist wieder gewährleistet.
Blick auf Gossau (ZH) im Hintergrund die reformierte Kirche.
Blick auf Gossau (ZH) im Hintergrund die reformierte Kirche. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Festhütte Altrüti, Gossau-Dorf, wird von der Bevölkerung erfreulicherweise rege benützt – Tendenz steigend. Umfassende Instandsetzungsarbeiten an der Gebäudehülle, den Türen und Fenster fanden zuletzt im 1989 statt.

Aktuell sind die Türen nur bedingt funktionstauglich, weisen einen hohen Wärmeverlust auf und entsprechen nicht der Brandschutznorm. Dies beeinträchtigt und reduziert die Nutzung der Festhütte stark, insbesondere die maximale Personenbelegung wird dadurch massiv begrenzt.

Daher wurde ein Brandschutzkonzept für den Ersatz der Türen erarbeitet, welches die erforderlichen baulichen Massnahmen ausweist. Gleichzeitig ist es sinnvoll, auch die Fenster zu ersetzen.

Die Beleuchtung der Sportanlage Riet

Der Gemeinderat hat für diese Sanierungsmassnahmen einen Kredit von 136'000 Franken genehmigt. Die Beleuchtungen der Sportanlage Riet, Plätze eins und zwei, Gossau-Dorf, waren mangelhaft und mussten saniert werden.

Hierfür wurden 321‘537.30 Franken aufgewendet (Platz eins: 190'695.85 Franken /Platz zwei: 130'841.45 Franken). Der Trainings- und Spielbetrieb ist nun wieder ohne Einschränkungen möglich und die Anforderungen entsprechen denjenigen des Verbands.

Die Anlage ist wieder auf dem neusten Stand der Technik und die Betriebssicherheit ist gewährleistet. Die Beleuchtungsanlage im Gemeindehaus, Gossau-Dorf, wurde 1992 erstellt und hat die maximale Lebensdauer nach IP-Bau bereits überschritten; die Funktions- und Gebrauchstauglichkeit ist zum aktuellen Zeitpunkt stark reduziert.

Die Sanierung der Heizungsanlage

Zudem befinden sich auch die sicherheitstechnischen Einrichtungen wie die Notbeleuchtung und die Fluchtweghinweise (Piktogrammleuchten) in einem schlechten Zustand und erfüllen die gesetzlichen Vorgaben nach SN EN 1838:2013 (Angewandte Lichttechnik-Notbeleuchtung) nicht. Um diese Mängel beheben zu können, hat der Gemeinderat einen Kredit von 270‘000 Franken genehmigt.

Das Gemeindehaus, die Bibliothek und das Pöstli werden mit einer Wärmepumpe, Sole/Wasser (Erdsonde), beheizt. Die alte Anlage wurde 1992 erbaut und hatte die maximale Lebensdauer damit überschritten.

Die Sanierung der kompletten Heizungsanlage wurde im Sommer 2020 durchgeführt und somit ist die Betriebssicherheit wieder gewährleistet. Es wurden fünf zusätzliche Erdsonden gebohrt, damit die Heizung neu mit zwei Wärmepumpen im Master-Slave-Verfahren betrieben werden kann.

Die Bachsanierung

Für diese Sanierung entstanden Kosten von 268‘287.60 Franken, was gegenüber dem vom Gemeinderat genehmigten Kredit Minderkosten von 41'712.40 Franken bedeutet. Der Roswisbach zwischen Böl- und Grütstrasse, Gossau-Dorf, wird saniert.

Auslöser für die Bachsanierung ist eine geplante Überbauung auf der angrenzenden Parzelle. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem Pauschalbeitrag von 40'000 Franken an den Gesamtkosten von 204'630 Franken; für den Restbetrag muss die private Bauherrschaft aufkommen.

Der Gemeinderat hat die Leistungsvereinbarung KIP 2 bis (Kantonales Integrationsprogramm 2022 bis 2023) zwischen der kantonalen Direktion der Justiz und des Innern, Fachstelle Integration, und der Gemeinde Gossau ZH im Bereich Integration genehmigt und vom Rahmenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Gemeinde Gossau ZH zustimmend Kenntnis genommen.

Der Leistungskatalog gilt weiterhin

Die vorliegende Leistungsvereinbarung KIP 2 bis sowie der Rahmenvertrag bleiben im Wesentlichen unverändert zur bestehenden Leistungsvereinbarung, insbesondere die Höhe der kantonalen Kostenbeteiligung und dem aktuellen Rahmenvertrag. Der aktuelle Leistungskatalog behält ebenfalls seine Gültigkeit.

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