Der verregnete Sommer 2021 und das Corona-Virus führten während der Sommerferien zu Grossandrang im Hallenbad Bauma.
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Ein Hallenbad (Symbolbild) - keystone

2021 ist Vieles anders. Viele Einwohner des Landes blieben wegen der coronabedingten Einschränkungen daheim. Vielen Menschen machte dann aber der Dauerregen einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Profiteure waren nicht nur Museen und Verkäufer von Regenbekleidung.

Von der Misere der Freibäder haben auch die Hallenbäder profitiert

Viele Hallenbäder im Kanton hatten eine Zeitlang für notwendige Revisionen geschlossen, wie das im Sommer üblich ist. Nicht so das Hallenbad Bauma: die mehrwöchige Jahresrevision wurde statt während der Sommerferien bereits Anfang Jahr während des Shutdown durchgeführt. So konnte das Hallenbad während der ganzen Sommerferien offen bleiben. In den Sommerferien wurden Tagesumsätze erzielt, die denjenigen der Weihnachtsferien entsprachen.

Dazu Manuela Burkhalter, die für das Hallenbad verantwortliche Gemeinderätin: «Seit es das Halli gibt, war es noch nie im Sommer so lange offen. Das stark ausgedünnte Personal, das ja auch Ferien beziehen musste, war sehr flexibel und machte Vieles möglich». Selbstverständlich kann man es nie allen recht machen, ergänzt Manuela Burkhalter. Sie habe einzelne Reklamationen von Hallenbad Besuchern wegen der Sommer-Öffnungszeiten bekommen. Burkhalter empfiehlt gerade in Coronazeiten vor allem Auswärtigen, kurz im Hallenbad anzurufen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

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