In Raron ist die Bevölkerung am 1. Februar 2022, 18.30 Uhr zu einem Workshop eingeladen. Dabei soll der geplante Rahmenplan aufgegriffen und diskutiert werden.
Bahnhof (Symbolbild)
Bahnhof (Symbolbild) - Eigenproduktion

Wie die Gemeinde Raron berichtet, sind beim Bahnhof Raron derzeit verschiedene Grossprojekte vorgesehen oder bereits in Ausführung.

Der Gedeckte Einschnitt der Autobahn nimmt allmählich Form an, während etwa der Bahnhof selbst demnächst umgebaut werden soll oder die Verbindung zwischen Turtig und dem Dorfzentrum neu durchdacht wird. Aktuell sind im Bahnhofsgebiet rund 29 Teilprojekte offen.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass dies eine riesige Chance für die künftige Entwicklung in der Gemeinde ist. Eine Chance, die gepackt werden muss, obwohl die Koordination all dieser Bauvorhaben auch eine grosse Herausforderung darstellt.

Das Programm «raronplus»

Um die laufenden und die künftigen Projekte im Bahnhofsgebiet optimal koordinieren zu können, wurde das Programm «raronplus» ins Leben gerufen. Mit ihm will der Gemeinderat die städtebauliche Entwicklung aktiv angehen.

Es ist vorgesehen, ein räumliches Entwicklungskonzept für die Gemeinde Raron zu erarbeiten und damit zur Stärkung der Gemeinde als Subzentrum im Oberwallis beizutragen.

Für den Gemeinderat besonders relevante Themen bei der Entwicklung des Siedlungsgebiets sind Mobilität und Verkehr, öffentliche Räume und Bauten, Sport, Freizeit und Erholung sowie Landschaft und Gestaltung.

Ideen einbringen im Workshop

Auch die Bevölkerung soll aktiv in diesen Prozess eingebunden werden. Es ist wichtig, dass die Rarner mitreden und ihre Ideen einbringen können. Schliesslich geht es um die Zukunft des ganzen Dorfes.

Aus diesem Grund ist die Bevölkerung am 1. Februar 2022, 18.30 Uhr zu einem Workshop eingeladen.

Dabei soll der geplante Rahmenplan mit Massnahmen im entsprechenden Perimeter aufgegriffen und diskutiert werden. Fachlich unterstützt wird «raronplus» durch die urbanista.ch AG.

Kosten des Entwicklungskonzepts «raronplus»

Der ETH-Professor im Bereich Raumplanung, Markus Nollert, hat sich auf Testplanungen spezialisiert.

Ihm wurde durch den Gemeinderat der Auftrag für die Begleitung des Testplanungsverfahrens in der Phase 2 des Programms «raronplus» erteilt.

In der Steuerungsgruppe des Programms nehmen Präsident Reinhard Imboden und Vizepräsident Jörg Schwestermann für die Gemeinde Einsitz, während Anton Karlen, Adjunkt bei der Dienststelle für Mobilität, als Kantonsvertreter fungiert.

Christian Kalbermatter, Projektleiter beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO AG), zeichnet für die Leitung des Programms verantwortlich. Der Kanton Wallis übernimmt rund 70 Prozent der Kosten des Entwicklungskonzepts «raronplus».

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