Unbekannte haben über 300 Forellen aus zwei Weihern einer Fischzuchtanlage in Benken gestohlen. Der Fischereiverein See und Gaster, der die Anlage betreibt, hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Forellen hätten am (morgigen) Samstag verkauft werden sollen.
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Ein Auto der Kantonspolizei St. Gallen. (Symbolbild) - Keystone

Der Präsident des Fischereinvereins, Christian Rudel, bestätigte einen Bericht der Linth-Zeitung. Mitglieder des Vereins hatten das Fehlen der Forellen am vergangenen Wochenende bemerkt. Inzwischen seien Hinweise eingegangen, man habe deshalb eine Anzeige gemacht, sagt Rudel am Freitag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

«Es muss eine gut geplante Tat gewesen sein», sagte Rudel der Linth-Zeitung. Er vermute, dass die Täter mit Fischernetzen gekommen seien. Für den Verein sei ein Schaden von rund 3500 Franken entstanden. Der Fischereiverein führt zweimal pro Jahr einen Verkauf durch. Am (morgigen) Samstag können jetzt statt 500 nur etwa 350 Fische verkauft werden.

Als Konsequenz aus dem Vorfall hat der Verein bei der abgelegenen Fischzuchtanlage mit fünf Weihern Überwachungskameras installiert. Es sei traurig, dass so etwas gemacht werden müsse, sagte Rudel. Der Fischereiverein See und Gaster betreibt die Anlage seit 1954. «So etwas haben wir noch nie erlebt», sagt der Präsident.

Kantonspolizei-Sprecher Hanspeter Krüsi bestätigte den Eingang der Anzeige. Es seien Ermittlungen im Gang. Es gehe um etwa 330 geklaute Forellen.

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