UHC Uster

UHC Uster startet mit klarem Sieg in Basel

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Greifensee,

Der UHC Uster startet mit einem klaren 9:4-Sieg gegen Basel Regio in die Unihockey Challenge. Nach zwei Dritteln führen die Zürcher Oberländer bereits 8:1.

UHC Uster
Der UHC Uster ist ein Unihockeyverein aus Uster. Heimspielstätte des Vereins ist die Sporthalle Buchholz. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der UHC Uster schreibt, stellten die Ustermer rasch klar, wer an das Zepter in der Pfaffenholz-Halle schwingen wird. Nach gut anderthalb Minuten führten die Zürcher Oberländer bereits mit 0:2. Den ersten Gegentreffer musste allerdings zu einem grossen Teil UBR-Goalie Andrin Jäggi auf seine Kappe nehmen.

Nach 34 Sekunden liess er einen flachen Schuss Adam Lundgres, also ausgerechnet seines Teamollegen aus der letzten Saison, aus spitzestem Winkel passieren. 58 Sekunden danach lenkte Johannes Wilhelmsson ein langes Zuspiel Ted Nivestams in die Basler Maschen, wobei Jäggi wiederum nicht die beste Figur machte.

Zwar fanden die in der vergangenen Saison in die NLB abgestiegenen Gastgeber drei Minuten später durch einen Treffer Mathéo Stohlers auf cleveres Backhand-Zuspiel von Roni Laasonen eine Antwort, doch in der Folge war von den Beppi kaum mehr etwas zu sehen. Die Ustermer dominierten das Geschehen auf dem Platz zuweilen nach Belieben und erhöhten bis zur ersten Pause durch zwei Treffer Loris Murers auf 4:1.

Drei Uster-Tore in 61 Sekunden entscheiden die Partie

Zu Beginn des Mittelabschnitts fanden die Basler kurzzeitig etwas besser ins Spiel, doch der Ustermer Keeper Alessio Mura liess sich weder von Simon Wahl noch von Albin Hedstål oder Kolia Tschudin bezwingen. Auf der Gegenseite hatten die Beppi Glück, parierte Jäggi gegen Noel Hug und traf Murer nur den Pfosten.

Nach den drei Ustermer Treffern durch Timon Anderegg, Murer und Tim Graf (nach schnellem Konter und toller Ballstafette Hug – Josia Pfister – Graf; das sehenswerteste Tor des Abends) innerhalb von 61 Sekunden in den Spielminuten 35 und 36 war die Frage nach dem Sieger der Partie beantwortet.

Insbesondere auch, weil UBR weiterhin kaum Zugang zum Spiel fand und dem Ustermer Druck nichts entgegenzusetzen hatte. Noch vor der zweiten Pausensirene war der von Matteo Gervasoni lancierte Lundgren sogar noch für das 8:1 besorgt, nachdem der Schwede ebenfalls auf Zuspiel Gervasonis nur kurz davor während einer laufenden Strafe gegen Teamkollege Daniels Jānis Anis noch im direkten Duell an Jäggi gescheitert war.

Wilhelmsson setzt Schlusspunkt

So erfreulich die ersten beiden Drittel aus Zürcher Oberländer Sicht verlaufen waren, so eindrücklich wurde ihnen im Schlussabschnitt vor Augen geführt, was passiert, wenn nur ein klein wenig an Konsequenz zurückgefahren wird. Die Basler nutzten eine Strafe gegen Noel Knüsel zu ihrem zweiten Treffer und setzten in der Folge noch zwei weitere Tore zum zwischenzeitlichen 4:8 drauf.

Allerdings blieben die Basler in der Offensive doch zu harmlos, um die Frage nach dem Sieger der Partie nochmals aufzuwerfen, auch wenn Mura sechs Minuten vor dem Spielende noch eine Glanzparade gegen Basels Tschan hervorzaubern musste.

Nur wenige Sekunden später liess Josia Pfister auf der Gegenseite eine Riesenchance liegen, indem er den Ball auf Pass Yves Klötis nebens halbleere Tor setzte. Für den Schlusspunkt war dann allerdings mit Wilhelmsson doch ein Ustermer besorgt; der Schwede lief fand auf seinem Vorstoss entlang der linken Bande niemanden vor, der ihn am Abschluss hindern wollte und netzte zum Schlussresultat von 9:4 ein.

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