Deutliches Ja zur Grenzbereinigung: Schulstandort Wüeri gesichert

Sekundarstufe Uster
Sekundarstufe Uster

Greifensee,

Mit dem Ja am 8. März ist der Weg für eine rechtlich saubere Neuordnung der Gemeindegrenzen und für die lanfristige Sicherung des Schulstandorts Wüeri frei.

Die Oberstufenschule Wüeri in Nänikon.
Die Oberstufenschule Wüeri in Nänikon. - Nau.ch / Manuel Walser

Die Stimmberechtigten der Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee (OSNG) und der Sekundarschulgemeinde Uster haben der Grenzbereinigung am 8. März 2026 klar zugestimmt.

Mit 84 Prozent Ja in der OSNG und 86,7 Prozent Ja in der SSU ist der Weg frei für eine rechtlich saubere Neuordnung der Gemeindegrenzen und für die langfristige Sicherung des Schulstandorts Wüeri.

Schulbetrieb in Wüeri langfristig gesichert

Die Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee (OSNG) nimmt das deutliche Verdikt der Stimmberechtigten mit grosser Freude zur Kenntnis.

Das klare Ja in beiden Schulgemeinden ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in eine Lösung, die in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Sekundarschulgemeinde Uster (SSU) erarbeitet wurde.

Die Vorlage schafft Rechtssicherheit, bringt die Schulgemeindegrenzen mit den politischen Gemeindegrenzen in Übereinstimmung und sichert gleichzeitig den bewährten Schulbetrieb im Wüeri langfristig.

Für Schüler, Eltern und Lehrpersonen ändert sich nichts Grundlegendes

Künftig werden Nänikon und Werrikon der Sekundarschulgemeinde Uster zugeteilt. Greifensee wird per 1. Januar 2027 Teil der neu zu bildenden Sekundarschulgemeinde Greifensee.

Das Schulhaus Wüeri bleibt dabei ein gemeinsamer Bildungsort für Jugendliche aus Greifensee, Nänikon und Werrikon.

Für Schüler, Eltern und Lehrpersonen ändert sich im Alltag nichts Grundlegendes: Der Unterricht und die Betreuung im Wüeri werden ohne Unterbruch und in der gewohnten Qualität weitergeführt.

Neue Struktur schafft klare Verantwortlichkeiten

Grundlage dafür ist das abgestimmte Gesamtpaket mit Gebietsänderungsvertrag, Anstaltsvertrag und Anschlussvertrag. Die gemeinsame Anstalt «Schulinfrastruktur Wüeri» stellt sicher, dass die Liegenschaft auch künftig professionell geführt, unterhalten und weiterentwickelt wird.

Gleichzeitig gewährleistet der Anschlussvertrag, dass Jugendliche aus Nänikon und Werrikon das Wüeri weiterhin besuchen können und rechtlich den Schülern aus Greifensee gleichgestellt sind.

Damit ist nicht nur der Weiterbestand des Standorts gesichert, sondern auch die Grundlage geschaffen, damit sich die Schule unter neuer Führung weiterhin gut entwickeln kann.

Die neue Struktur schafft klare Verantwortlichkeiten, verlässliche Perspektiven und gute Voraussetzungen, um das Wüeri pädagogisch und infrastrukturell erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Ordnung soll per 1. Januar 2027 in Kraft treten

Ulrich Schmid, Präsident der OSNG, sagt: «Dass ich für das Präsidium der neuen Struktur nicht mehr antreten kann, ist für mich persönlich mit Wehmut verbunden. Umso mehr freut es mich, dass wir nun eine tragfähige Zukunftslösung gefunden haben. Sie schafft Klarheit, sichert das Wüeri als vertrauten Schulort und ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation.»

Als nächster Schritt folgt die Genehmigung durch den Regierungsrat. Die neue Ordnung soll auf den 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Kommentare

Weiterlesen

xcv
1'308 Interaktionen
Iran-Krieg
x
147 Interaktionen
Häuser beschädigt

MEHR AUS OBERLAND

Plastikrohr Wasserleitung Erde Graben
Gossau ZH
Gossau ZH
Gossau ZH