Thun zeichnet fünf Kulturschaffende und Projekte aus
Evelyn und Kristina Brunner erhalten den Musikpreis 2026. Weitere Auszeichnungen gehen an das Tanzfest Thun, Moët Liechti und Martin Oesch.

Wie die Stadt Thun mitteilt, ehrt die Stadt mit den Kulturpreisen jedes Jahr professionell arbeitende Kulturschaffende und/oder Organisationen aus allen kulturellen Sparten. 2026 erhalten die Musikerinnen Evelyn (*1990) und Kristina (*1993) Brunner den Spartenpreis Musik, welcher mit 10’000 Franken dotiert ist.
Die Kulturkommission würdigt ihre unverwechselbare Klangsprache und ihre Virtuosität. «Evelyn und Kristina Brunner gehören zu den herausragenden Vertreterinnen der zeitgenössischen Schweizer Volksmusik.
Mit Schwyzerörgeli, Cello und Kontrabass verbinden sie Tradition und Innovation», sagt Gemeinderätin Katharina Ali-Oesch, Vorsteherin der Direktion Bildung Sport Kultur.
Vom Tango-Schnupperkurs bis zum Tanzspaziergang
Das Tanzfest Thun wird mit dem Kulturstreuer ausgezeichnet. Der mit 5’000 Franken dotierte Preis würdigt herausragende Leistungen in der Kulturvermittlung und der kulturellen Teilhabe.
Als fester Bestandteil des Thuner Kulturlebens begeistert das Tanzfest als lokal verankerte Veranstaltung mit einem vielfältigen Programm ein breites Publikum und ermöglicht einen niederschwelligen Zugang zum Tanz. Die Angebote für Schulen und das generationenübergreifende Engagement fördern die kulturelle Teilhabe nachhaltig.
Zwei Kulturförderpreise
Mit einem Kulturförderpreis von 5000 Franken ehrt die Stadt die Slam-Poetin, Satirikerin und Moderatorin Moët Liechti (*2000). Sie gehört zu den vielversprechendsten Stimmen der Schweizer Spoken-Word- und Kabarettszene und überzeugt durch ihre authentische Bühnenpräsenz, ihr Sprachgefühl und die treffsicheren Beobachtungen zwischenmenschlicher Situationen.
«Moët Liechti vereint Witz und Tiefgang mit einer klar erkennbaren künstlerischen Handschrift», hält die Jury fest.
Ebenfalls mit einem Kulturförderpreis von 5000 Franken zeichnet die Stadt Thun den Autor und Illustrator Martin Oesch (*1992) aus. Nach einer Ausbildung zum Fleischfachmann absolvierte Oesch ein Studium in Illustration an der Hochschule Luzern.
Mit seinem unkonventionellen und authentischen Blickwinkel sowie seiner visuellen und erzählerischen Vielseitigkeit bereichert er die zeitgenössische Schweizer Comic- und Literaturszene und setzt eigenständige künstlerische Akzente.
Atelierstipendium Buenos Aires
Als Mitglied der Städtekonferenz Kultur vergibt die Stadt Thun das sechsmonatige Atelierstipendium in Buenos Aires an den Thuner Theater- und Tanzschaffenden Elio Matteo Staub (*2000).






