Wie die Stadt Thun berichtet, konnte man sich mit dem Kanton Bern rund um den Einkauf von Polizeileistungen per 1. Januar 2023 auf ein neues Modell einigen.
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Aufgrund des neuen kantonalen Polizeigesetzes, des Abstiegs des FC Thun und der angespannten Finanzlage wollte die Stadt Thun den Einkauf der Polizeileistungen mit dem Kanton Bern neu verhandeln.

In mehreren Verhandlungsrunden diskutierten die beiden Vertragsparteien unterschiedliche Lösungen. Sie einigten sich schliesslich per 1. Januar 2023 auf das Modell «Schalterlösung». Dieses orientiert sich an den Polizeistunden, die tatsächlich für den Fussball geleistet werden müssen.

Solange der FC Thun in der Challenge League spielt, kauft die Stadt Thun demnach jährlich 4600 Polizeistunden weniger ein beim Kanton. Dadurch kann die Stadt rund 439'000 Franken pro Jahr einsparen. Falls der FC Thun wieder in die Super League aufsteigt, erhöhen sich die Kosten maximal bis zum bisher gültigen Betrag.

Im Jahr 2021 betrugen die indexierten Polizeikosten 3'753'336 Franken. Mit dem neuen Modell erhalten beide Seiten Planungssicherheit. Der Gemeinderat hat sich deshalb in Absprache mit dem Kanton entschieden, die 2021 ausgesprochene vorsorgliche Vertragskündigung zurückzuziehen und stattdessen einen entsprechenden Nachtrag zum Ressourcenvertrag zu unterzeichnen.

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