Neues Reglement stärkt preisgünstigen Wohnraum

Stadt Thun
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Die Stadt Thun legt ein neues Reglement zur Förderung von gemeinnützigem und preisgünstigem Wohnraum vor. Der Stadtrat entscheidet am 30. April 2026 darüber.

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Blick auf den Rathausplatz das Rathaus und die Stadt Thun. - Berner Oberland - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie die Stadt Thun mitteilt, schafft sie mit einem neuen Reglement die Grundlage für die Förderung des gemeinnützigen und des preisgünstigen Wohnraums. Der Stadtrat befindet am 30. April 2026 über das Wohnraumförderungsreglement.

Im Juni 2024 nahm der Stadtrat den Gegenvorschlag zur Thuner Wohn-Initiative an. Dieser sieht vor, dass bis 2045 1'000 zusätzliche gemeinnützige Wohnungen gebaut oder in Planung sind.

Mit Annahme des Gegenvorschlags beauftragte der Stadtrat den Gemeinderat mit der Erarbeitung eines «Reglements zur Förderung des gemeinnützigen und des preisgünstigen Wohnraums (Wohnraumförderungsreglement, WFR)». Das Reglement liegt nun vor, der Stadtrat entscheidet am 30. April 2026 über die Vorlage.

Wesentliche Inhalte

Das Reglement sieht vor, Fördermassnahmen und Ziele zur langfristigen Sicherung des gemeinnützigen und des preisgünstigen Wohnraums festzuhalten. Es stützt sich auf die formulierten Zielsetzungen des Gegenvorschlags der Thuner Wohn-Initiative und hält wichtige Aspekte und Grundsätze der Thuner Wohn- und Bodenpolitik fest.

Damit trägt es den seit Jahren laufenden Aktivitäten und Massnahmen in der Wohn- und Bodenpolitik Rechnung. So treibt der Gemeinderat mehrere Arealentwicklungen voran, welche einen substanziellen Anteil an gemeinnützigem und preisgünstigem Wohnraum umfassen: beispielsweise Freistatt, Bostudenzelg oder Siegenthalergut mit insgesamt bis circa 600 zusätzlichen geplanten gemeinnützigen und/oder preisgünstigen Wohnungen.

Zudem begleitet der Gemeinderat mehrere Genossenschaften in ihren Strategie- und Erneuerungsprozessen.

Ergebnis Vernehmlassungsverfahren

Vom 21. November 2025 bis 9. Januar 2026 führte die Stadt eine Vernehmlassung zum Entwurf des Reglements durch. Es wurden insgesamt 17 Eingaben von politischen Parteien, dem Initiativekomitee, diversen Verbänden und Organisationen, gemeinnützigen Wohnbauträgerschaften und Einwohnenden eingereicht.

Mehrere Änderungsanträge und Rückmeldungen sind insbesondere zu verbindlicheren Formulierungen, zusätzlicher finanzieller Fördermassnahmen und der Gründung einer Arbeitsgruppe eingegangen.

Die Teilnehmenden begrüssen grundsätzlich die Vorlage. Niemand lehnt die Vorlage als solches ab. Aufgrund der Rückmeldungen hat die Stadt den Reglementsentwurf geringfügig angepasst.

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