Vier Gemeinden am Thunersee haben ein neues Regenbecken gebaut. Ziel ist, die oftmals überlastete Abwasserleitung des Gebiets zu entlasten.
Thunersee
Blick auf den Thunersee. - Keystone

Vier Thunerseegemeinden haben in Hünibach gemeinsam ein neues Regenbecken gebaut, um die oft überlastete Abwasserleitung in dem Gebiet zu entlasten. Am Donnerstag konnte das Bauwerk eingeweiht werden.

Beteiligt an dem Entwässerungsprojekt sind die Gemeinden Hilterfingen, Thun, Oberhofen und Sigriswil, wie aus einer Mitteilung der Behörden vom Donnerstag hervorgeht. Das unterirdische Becken fasst rund 600 Kubikmeter Wasser.

Bei einer Überlastung der Abwasserleitung am Hang wird Abwasser über einen Siebrechen ins Becken geleitet und dann von dort dosiert wieder zurückgepumpt. Ist das Rückhaltebecken voll, läuft das überschiessende, vorgeklärte Wasser via Seeleitung in den Thunersee.

«Dank der optimalen Zusammenarbeit können wir mit diesem Projekt das Abwasserproblem von vier Gemeinden lösen und künftig Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen verhindern», wird der Thuner Gemeinderat Konrad Hädener in der Mitteilung zitiert.

Das Regenbecken mit Betriebsgebäude kostete 3,1 Millionen Franken. Die Stadt Thun übernimmt 55 Prozent der Kosten, Hilterfingen 18 Prozent, Oberhofen 6 Prozent und Sigriswil 21 Prozent.

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