Thun verzichtet auf die Sanierung des Eigerplatzes, da die geplanten Massnahmen auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung stossen.
baum fällen
Ein Baum wird gefällt. (Symbolbild) - Pixabay

Der Gemeinderat hat am 31. August 2021 beschlossen, das Sanierungsprojekt am Eigerplatz und die damit verbundene Entfernung von vier Bäumen nicht umzusetzen.

Am 26. August 2021 kommunizierte die Stadt Thun, dass sie im Rahmen des Sanierungsprojekts am Eigerplatz entgegen der ursprünglichen Planung auf eine Verbreiterung des Trottoirs an der Waisenhausstrasse verzichtet. Damit sollten auch die Linden an der Waisenhausstrasse bestehen bleiben.

Baumentfernung stiess auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung

Festhalten wollte die Stadt am zweiten Teil des Projekts, der Sanierung des Eigerplatz-Kreisels. Aufgrund der geltenden Verkehrssicherheitsrichtlinien hätte dies die Entfernung von vier Linden erfordert, zwei Linden wären neu gepflanzt worden. Diese Massnahmen stiessen jedoch nicht auf Akzeptanz, und es formierte sich zunehmend heftigerer Widerstand.

Deshalb hat der Gemeinderat heute an einer virtuellen Sitzung eine Lagebeurteilung vorgenommen. Auf Antrag des Vorstehers Bau und Liegenschaften, Gemeinderat Konrad Hädener, hat er beschlossen, das Sanierungsprojekt nicht umzusetzen. Denn der Gemeinderat will nicht an einem Projekt festhalten, das in der Bevölkerung auf derart grossen Widerstand stösst und dessen Begründung von breiten Kreisen nicht geteilt wird.