Thalwil plant weitere Projekte zur Förderung der Biodiversität
Wie die Gemeinde Thalwil mitteilt, werden im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzepts Projekte umgesetzt, welche die Biodiversität fördern.

Das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) der Gemeinde Thalwil verfolgt das Ziel, die Lebensqualität für Menschen, Pflanzen und Tiere zu erhöhen.
Dabei soll die Landschaft an ökologischem und gestalterischem Wert gewinnen.
Im Rahmen des LEK stehen bis Ende Jahr diverse kleinere Projekte an, welche nachfolgend vorgestellt werden.
Mehr Biodiversität und weniger Neophyten
Bis Ende des Jahres 2022 werden entlang der Brandstrasse durch den Pächter des Bauernhofes Sihlhalden sieben Apfelbäume, zwei Birnbäume und drei Nussbäume gepflanzt.
Es handelt sich dabei um Hochstammobstbäume, wobei verschiedene Sorten verwendet werden.
Zur Förderung der Biodiversität hat die Gemeinde unterhalb des Höhenwegs beim Etzliberg die Verwandlung der drei Rosenrabatten und etwas Rasen in eine Blumenwiese in Auftrag gegeben.
Durch eine extensive Pflege der Blumenwiese, also mit einer reduzierten Schnitthäufigkeit und dem Verzicht auf Düngung soll die Biodiversität erhalten bleiben.
Kirschlorbeer zählt zu invasiven Neophyten
Auf dem Gelände des Schulhauses Feld-Berg Richtung Friedhof lässt die Gemeinde die grosse Kirschlorbeerhecke entfernen und mit einheimischen Sträuchern wie beispielsweise Kornelkirschen ersetzen.
Bei Kirschlorbeerhecken handelt es sich um invasive Neophyten, welche einheimische Pflanzen verdrängen.
Die Verbreitung des Kirschlorbeers richtet ökologische Schäden beispielsweise im Wald an, sodass die Gemeinde immer wieder Aufträge zu dessen Entfernung erteilt.
Empfehlungen für eine naturnahe Umgebungsgestaltung
Um die Artenvielfalt langfristig zu erhalten und zu fördern, sind nicht nur landwirtschaftliche Betriebe und die öffentliche Hand gefordert.
Auch auf privaten Grundstücken gibt es vielfältige Möglichkeiten, mehr Platz für die Natur zu schaffen und die Biodiversität zu fördern.
Dazu gehören beispielsweise die Wahl von insektenfreundlichen Pflanzen und der Verzicht auf Pestizide.
Informationen zur Gestaltung sind auf der Webseite einzusehen
Die Pflanzung einheimischer Sträucher, Stauden und Bäume sowie die Schaffung von Strukturen leisten dazu einen wichtigen Beitrag.
Weitere Informationen zu einer naturnahen Umgebungsgestaltung sind auf der Webseite der Gemeinde zusammengestellt.
Ein entsprechendes Merkblatt liefert wertvolle Inputs und Tipps für private Gärten.










