Weil die Gämsen im Kanton Nidwalden immer rarer werden, hat der Regierungsrat auch für dieses Jahr eine Abschussgrenze für die Tiere festgelegt.
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Eine tote Gämse auf der Schulter eines Jägers. - Keystone

Diese ist mit 60 Tieren noch tiefer als im Vorjahr. Nidwaldner Waidmänner können zudem neu ihre Abschüsse direkt per App erfassen. Die Jagd Nidwalden sei im digitalen Zeitalter angekommen, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Jägerinnen und Jäger können erlegte Tiere neu mit einer App auf ihrem Smartphone erfassen, das erleichtere die Kontrolle und ermögliche eine digitale Jagdstatistik. Die App erfreue sich bereits grosser Beliebtheit.

Verzichten müssen die Jägerinnen und Jäger dagegen künftig auf Abschussprämien. Der Regierungsrat begründet diesen Schritt damit, dass keine gesetzliche Grundlage dazu existiere, die diese in früheren Zeiten eingeführte Praxis heute rechtfertigen würde.

Beinahe unverändert bleiben die Abschusszahlen für 2021, die der Regierungsrat festgelegt hat. Ausnahme sind die Gämsen. Waren letztes Jahr noch 65 Tiere zum Abschuss freigegeben worden, sind es dieses Jahr fünf weniger.

Erneut darf pro Person nur eine Gämse geschossen werden. Damit erhoffe sich der Regierungsrat, dass sich die Population wieder erholen kann. Die Hochjagd dauert vom 1. bis 22. September, Gämsen dürfen ab dem 3. September erlegt werden.

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