Der Kanton Nidwalden geht davon aus, dass er mit den Corona-Impfungen in den ersten beiden Januarwochen beginnen kann. Voraussichtlich wird nicht in Impfzentren, sondern dezentral in Arztpraxen geimpft.
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Luzern ist einer der ersten Kantone, der mit impfen begonnen hatte. - sda - Keystone/dpa/Karl-Josef Hildenbrand
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Der Kanton Nidwalden geht davon aus, dass er mit den Corona-Impfungen in den ersten beiden Januarwochen beginnen kann. Voraussichtlich wird nicht in Impfzentren, sondern dezentral in Arztpraxen geimpft.

Die Verteilung der Impfdosen wird gesamtschweizerisch über die Armeeapotheke koordiniert. Auf regionaler Ebene arbeiten die Zentralschweizer Kantone zusammen. Zu Beginn dürfte eine beschränkte und sich im Verlaufe der Zeit steigende Anzahl an Impfdosen im Kanton Nidwalden zur Verfügung stehen, teilte das Nidwaldner Gesundheitsamt am Montag mit.

Die Kapazitäten der Praxen seien nach heutigen Erkenntnissen ausreichend, wird die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchlinger (SVP) zitiert. Aber auch Apotheken und das Kantonsspital würden in die Planung miteinbezogen - im Hinblick auf grössere verfügbare Mengen, die im Frühling erwartet würden.

Der Kanton Luzern will bereits am nächsten Mittwoch erste Personen gegen das Coronavirus impfen. Er richtet dafür vier Corona-Impfzentren ein. Das grösste Zentrum kommt in der Messe Luzern zu stehen.

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