Der Nidwaldner Landrat hat sich am Mittwoch für die Öffnung der Decke des Landratssaals zugunsten einer neuen Zuschauer- und Medientribüne ausgesprochen.
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Der Nidwalder Landratssaal. - Keystone

Der Landrat stimmte für die Umbauvariante «Midi mit Option A», welche das Landratsbüro vorschlug. Der Rat folgte mit 48 zu 6 Stimmen dem Antrag des Landratsbüros, den Regierungsrat zu beauftragen, in Zusammenarbeit mit dem Landratsbüro einen Objektkredit für den entsprechenden Umbau des Saals vorzulegen. Die Kosten für die nun gewählte Variante werden auf knapp drei Millionen Franken geschätzt.

Die Variante sieht vor, die Decke des Saals zu öffnen und im dritten Obergeschoss eine Zuschauer- und Medientribüne zu erstellen. Dadurch sollen die 60 Landrätinnen und Landräte mehr Platz erhalten. Geplant sind auch die Optimierung der Gebäudetechnik, eine neue Mikrofon- und eine Abstimmungsanlage sowie eine neue Möblierung.

Die vom Landratsbüro vorgeschlagene Variante war im Rat unbestritten. Andreas Gander-Brem (Mitte), welcher den Umbau mit einem Postulat ins Rollen brachte, freute sich über die «unerwartete Dynamik», die entstanden war. Die Variante Midi-A genüge für die nächsten 50 Jahre, zudem werde der Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht.

Ursprünglich präsentierte ein externes Fachbüro eine Machbarkeitsstudie mit drei Ausbauvarianten. Eine «Mini»-, eine «Midi»- und eine «Maxi»-Variante. Das Landratsbüro bevorzugte von Anfang an die «Midi»-Variante.

Für die «Midi»- und «Maxi»-Varianten nur die Option A und B

An der Sitzung vom vergangenen Februar hatte der Landrat das Geschäft dann aber abtraktandiert. Das Landratsbüro beschloss daraufhin, die Machbarkeitsstudie um den Einbezug des dritten Obergeschosses des Rathauses zu erweitern. Somit standen nun für die «Midi»- und «Maxi»-Varianten noch je die Option A und B zur Auswahl.

Mit der Option B wäre die Decke erhalten und das dritte Obergeschoss beispielsweise für Sitzungszimmer umgebaut worden. Diese würden nicht benötigt, hiess es im Landrat. Die «Maxi»-Variante war für die Mehrheit des Rats zu teuer. «Wir wollen keinen Ratsherrenpalast», sagte Toni Niederberger (SVP)

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