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8:3-Gala: UHC Pfannenstiel steht erneut in den Playoffs

Der UHC Pfannenstiel schlägt Floorball Fribourg 8:3 und profitiert von der Niederlage von Langenthal Aarwangen – die NLB-Playoffs sind erneut erreicht.

UHC Pfannenstiel
Der UHC Pfanni steht erneut in den Playoffs der NLB. - UHC Pfannenstiel

Wie der UHC Pfannenstiel berichtet, war die Ausgangssituation vor diesem Wochenende klar, Pfanni brauchte mindestens gleich viele Punkte aus den beiden Spielen wie Unihockey Langenthal Aarwangen um sich für die Playoffs zu qualifizieren.

Dank des eindrücklichen 8:3-Heimsieges gegen Floorball Fribourg und der gleichzeitigen 6:10-Niderlage von ULA steht Pfanni vor dem letzten Qualifikationsspiel auch in der verflixten zweiten Saison in den NLB-Playoffs – ein grosser Erfolg.

Die Zürcher Oberländer mussten auch im heutigen Spiel wieder auf einige namhafte Akteure verzichten, dafür versuchte Captain Nideröst sein Comeback. Pfanni war gewillt gegen die starken Fribourger von Beginn an mit leidenschaftlicher Arbeit und viel Spielfreude alles dafür zu tun, dass die drei Punkte in Egg bleiben.

Hafner lenkt Pfanni auf Kurs

Zum ersten Mal jubeln durften die Einheimischen in der siebten Minute als Hafner einen Distanzschuss von Scheuner mit dem Oberschenkel zum 1:0 in die gegnerischen Maschen lenkte.

In den beiden folgenden Minuten hatten Wittig, der im letzten Moment weggeblockt wurde, Forrer und Nideröst die Möglichkeit das Skore zu erhöhen, scheiterten jedoch an Torhüter Schwarz oder am eigenen Unvermögen.

Auch die Fribourger kamen immer wieder zu guten Abschlüssen, doch Pfanni-Hüter Schindele war stets auf dem Posten. In der 17. Minute wäre aber auch er machtlos gewesen, doch Ryser verfehlte nach Doppelpass mit Pesu das offene Pfanni-Tor. So endete das erste Drittel nicht unverdient mit einer 1:0-Führung für das Heimteam.

Doppelschlag sorgt für klare Verhältnisse

Der Start ins Mitteldrittel kam dann einem Feuerwerk gleich. Zuerst war es Gästespieler Diem, der Schindele zu einer Parade zwang und auf der Gegenseite fand Schläpfer seinen Meister nach einem Solo in Torhüter Schwarz. Besser machten es dann in der 22. und 23. Minute Kreienbühl und Schläpfer.

Während Verteidiger Kreienbühl den Ball nach einem Freistoss in die Maschen drosch, schloss Schläpfer eine von Bier mirakulös lancierte Traumkombination über mehrere Stationen ab. So hiess es nach 23. Minuten 3:0 für das Heimteam.

In der Folge setzte es dann zwei Strafen gegen Pfanni und eine gegen Fribourg ab. Während die ersten beiden ungenutzt blieben, konnten die Westschweizer ihre zweite durch den omnipräsenten Topscorer Pesu zum 1:3-Anschlusstreffer ausnutzen.

Aluminium auf beiden Seiten

Das Pfanni nicht weitere Gegentore einstecken musste hatte auch etwas mit Glück zu tun, trafen doch die Gäste im Mitteldrittel ganze drei Mal das Torgehäuse (im ganzen Spiel sieben Gehäusetreffer). In der 36. Minute konnte Pfanni-Topscorer Hafner zu einem Penalty anlaufen, doch auch er scheiterte nach schöner Finte am Pfosten.

Lange musste er der vergebenen Chance nicht nachtrauern. Eine Minute später spielte er mit einem langen Pass Nideröst frei, der zum Bogenlauf ansetzte und zum 4:1 abschloss – zugleich das Pausenresultat.

Für das letzte Drittel reduzierte Pfanni auf zwei Linien. Die ersten Chancen gehörten aber erneut den nun druckvoller agierenden Fribourgern. Ryser (zweimal) und Hediger scheiterten aber beide an Schindele. Pfanni seinerseits zeigte sich an diesem Abend eiskalt.

Pfanni macht endgültig alles klar

Nideröst erhöhte nach einem Freistoss auf 5:1 und gut zwei Minuten später war es Schläpfer, der eine 2:1-Situation sehenswert abschliessen konnte. Die Gäste gaben sich aber noch nicht auf und verkürzten in der 51. Minute durch Pesu auf 2:6.

Ab der 54. Minute setzte dann Fribourg alles auf eine Karte und ersetzte nach dem Time-Out den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dies sollte sich nicht wie gewünscht auszahlen. Forrer schloss einen Gegenstoss zum 7:2 ab.

Zwar konnte wenig später der Finne Pesu noch sein drittes Tor bejubeln, doch Pfanni liess nichts mehr anbrennen und markierte durch van Welie mit dem 8:3 den Schlusspunkt.

Ein Statement zur richtigen Zeit

Pfanni hat sich für einmal das Glück mit ehrlicher Arbeit und unglaublichen Willen hart erarbeitet und durfte so nach dem Bekanntwerden des Resultates des Direktkonkurrenten ULA den Playoff-Einzug feiern, dass die Zürcher Oberländer den Fribourgern die bisher höchste Saisonniederlage zufügen konnten, ist auch ein klares Statement im Hinblick auf die Playoffs.

Van Welie meinte nach dem Spiel: «Es war eine grandiose Teamleistung in diesem Pre-Playoff-Spiel. Wir waren von Beginn an konzentriert und wissen nun, dass wir auch in den Playoffs, egal wer der Gegner sein wird, mit solchen konstanten Leistungen jeden ärgern können».

Mit Rückenwind in die Playoffs

Auch Doppeltorschütze Nideröst freut sich bereits auf die Playoffs: «Auch wenn Fribourg Floorball das eine oder andere Mal die Torumrandung getroffen hat, haben wir uns mit einem extrem solidarischen und leidenschaftlichen Auftritt den heutigen Sieg sowie die Playoff-Qualifikation verdient.

In den vergangenen Spielen war das Spielglück nicht immer auf unserer Seite – umso mehr haben wir uns diesen Moment als Team erarbeitet. Jetzt freuen wir uns riesig über die Qualifikation und werden in den Playoffs zu 100 Prozent bereit sein, egal wer uns gegenübersteht.»

Vor es aber am kommenden Wochenende mit den Playoffs losgeht, steht heute noch das abschliessende Qualifikationsspiel auf dem Programm. Pfanni reist dafür völlig unbeschwert Richtung Süden, wo um 17 Uhr im CST in Tenero Regazzi Verbano UH Gordola auf die Zürcher Oberländer wartet.

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