Das Trinkwasser in Au und Heerbrugg wird zu 100 Prozent aus Grundwasser gewonnen und gilt als mittelhart.
Rueyres
Trinkwasser. (Symbolbild) - Keystone

Wie die Gemeinde Au berichtet, ist die Bereitstellung von Trinkwasser in unserer Region die Aufgabe des Wasserwerks Mittelrheintal. Dieses versorgt über ein weites Netz von Transportleitungen und Reservoirs die Verbandsgemeinden Au, Balgach, Berneck, Rebstein und Widnau mit Trinkwasser. Letztes Jahr wurden pro Kopf und Tag 270 Liter Wasser verbraucht, dies entspricht etwa 1.5 Badewannen pro Person und Tag.

Wer über eine Wasserversorgungsanlage Trinkwasser an Konsumenten abgibt, hat diese jährlich mindestens einmal umfassend über die Qualität des Trinkwassers zu informieren .

In der Gemeinde Au wurden im Jahr 2020 acht Proben aus dem Trinkwassernetz entnommen. «Alle diese Proben entsprachen den chemischen und mikrobiologischen Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung», gibt Daniel Hutter, Bereichsleiter Unterhalt/Werke, Auskunft.

Trinkwasser von hoher Qualität

Die Gesamthärte wird in französischen Härtegraden (fH) gemessen und beträgt in Au und Heerbrugg 18 bis 24 fH. Das Wasser gilt also als mittelhart. Der Nitratgehalt weist 2 bis 3 mg/l aus. «Das Trinkwasser in Au und Heerbrugg wird zu 100 Prozent aus Grundwasser gewonnen», erklärt Daniel Hutter.

Trotz der sehr guten Qualität des Grundwassers wird mit einer Ozonbehandlung sichergestellt, dass allfällige Keime wie Bakterien oder Viren abgetötet werden. Ozon ist ein absolut geruch- und geschmackloses Gas, welches in niedrigen Mengen dem Grundwasser beigemischt wird.

Weitere Auskünfte

Für weitere Auskünfte zur Trinkwasserqualität in der Gemeinde Au können Bürger sich an die Wasserversorgung Au/Heerbrugg wenden.

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