Kräftige Gewitter, zum Teil mit Hagel, haben in der Nacht auf Mittwoch die Feuerwehren im Thurgau auf Trab gehalten. Bis gegen Mitternacht gingen laut Kantonspolizei rund 120 Notrufe ein. An vielen Orten mussten überflutete Keller ausgepumpt und Strassen gesperrt werden.
Starke Regenfälle haben die Pegelstände der Flüsse in den Kantonen Thurgau und St. Gallen anschwellen lassen. Im Bild die Thur bei Bischofszell TG. (Archivbild)
Starke Regenfälle haben die Pegelstände der Flüsse in den Kantonen Thurgau und St. Gallen anschwellen lassen. Im Bild die Thur bei Bischofszell TG. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ARNO BALZARINI

Personen kamen nicht zu Schaden, wie die Thurgauer Polizei mitteilte. Von den Gewittern betroffen waren Bischofszell, der Mittelthurgau, die Region Kreuzlingen, der Seerücken und der nördliche Teil des Kantons bis nach Basadingen-Schlattingen.

Kräftige Gewitter-Regen mit Hagel gingen am Dienstagabend in Kreuzlingen nieder. Vereinzelt traten Bäche über die Ufer. Mehrere Bäume gerieten durch Blitzeinschlag in Brand. Die Feuerwehren standen im Grosseinsatz.

Im Kanton St. Gallen kam es in der Nacht nur vereinzelt zu Einsätzen der Feuerwehr wegen der Regenfälle, dies vor allem im Toggenburg und in Buchs im Rheintal. Das sei marginal und weniger als in der Nacht auf Dienstag, sagte der St. Galler Polizeisprecher Hanspeter Krüsi.

Die Gewitterzellen wanderten laut MeteoNews mit einer Ost- bis Nordostströmung den Nordrand der Schweiz entlang. Seit Mitternacht ist etwas Ruhe eingekehrt, ehe es im Verlauf des Nachmittags und am Abend laut SRF Meteo erneut starke Gewitter geben dürfte.

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