St.Gallen soll Gelder gegen den Pflegenotstand bereitstellen

    Dies fordern die St.Galler SP und die beiden Verbände des Pflegepersonals SBK und VPOD vom Kanton.

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    Pflegepersonal in der Schweiz. (Symbolbild) - keystone

    Am Kantonsspital St.Gallen könnten bereits seit Monaten viele Betten nicht mehr genutzt werden, weil das Personal fehle, heisst es im gemeinsamen Communiqué der SP und der Verbände des Pflegepersonals vom Donnerstag, 12. Januar 2023.

    Stellen könnten nicht besetzt werden. Jene, die blieben, litten unter der Situation, weil die Arbeit auf wenige Schultern verteilt werde.

    Es solle jetzt gehandelt werden, der Kanton dürfe nicht auf den Bund warten.

    Entschädigungen für Nacht- und Sonntagarbeit anheben

    Für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen müsse die Entschädigungen für die Nacht- und Sonntagsarbeit deutlich angehoben werden.

    Die Grundlagen für diese Entschädigungen fänden sich in der kantonalen Personalverordnung.

    «Diese kann jederzeit von der Regierung angepasst werden», schreiben SP und Verbände.

    Mit einer Anpassung der Verordnung sei es aber noch nicht getan.

    Nun steht der Kanton in der Pflicht

    Es brauche auch die entsprechenden finanziellen Mittel. Die Spitäler seien aber wegen tiefer Tarife und der aktuellen Spitalfinanzierung selber auf Unterstützung angewiesen.

    Deshalb stehe nun der Kanton in der Pflicht, die benötigten Gelder zur Verfügung zu stellen.

    In der kommenden Februarsession solle deshalb ein Sonderkredit für Verbesserungen in der Pflege gesprochen werden, heisst es in der Mitteilung.

    Die SP will entsprechende Anträge bei der Finanzkommission einbringen.

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