Gallusfeier beleuchtet Kirchen des St. Galler Heiligen
Am Freitag, 16. Oktober 2026, spricht Jakob Kuratli Hüeblin um 18.30 Uhr im Pfalzkeller in St. Gallen über Galluskirchen rund um die Welt. Der Eintritt ist frei.

Die Verehrung des heiligen Gallus reicht weit über die Grenzen der Ostschweiz hinaus. Der Vortrag von Jakob Kuratli Hüeblin führt zu überraschenden Schauplätzen, erzählt von lokalen Überlieferungen und beleuchtet die internationale Wirkungsgeschichte des St. Galler Stadtheiligen. Musikalisch ergänzt wird der Abend durch Stücke von Antonín Dvořák, die den Blick nach Böhmen richten, einer Region mit besonderer Gallus-Tradition.
Der heilige Gallus ist weit über St. Gallen hinaus bekannt. Mehr als 500 Kirchen weltweit tragen seinen Namen. Wie seine Verehrung an diese Orte gelangte, ist oft ebenso überraschend wie die Geschichten und Legenden, die man sich dort über ihn erzählt.
Der Referent Jakob Kuratli Hüeblin, stellvertretender Leiter des Stiftsarchivs St. Gallen, hat fast alle Galluskirchen selbst besucht und dokumentiert. Er nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch die Welt der Galluskirchen – und zu Begegnungen mit einem Gallus, den man in St. Gallen vielleicht noch kaum kennt.
Musikalisches Intermezzo
Eine historische Brücke schlägt das kammerorchester sankt gallen mit der Aufführung von drei Sätzen aus Antonin Dvořáks «Bagatellen». Mit dem Werk des tschechischen Komponisten spielt das Orchester auf Böhmen an – eine Region, in welcher der St. Galler Stadtheilige nicht nur als Patron zahlreicher Kirchen, sondern auch in weiteren Traditionen im Bewusstsein der Bevölkerung präsent ist.
Im Anschluss an das Referat offeriert die Stadt St. Gallen einen Apéro riche. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.







