Am Montag, 28. Februar 2022, kam es auf der A1 in Richtung St. Margrethen in St. Gallen zu einem Auffahrunfall mit drei Autos. Ein Lenker wurde leicht verletzt.
Kantonspolizei St. Gallen
Ein Streifenwagen der Kantonspolizei St. Gallen. (Symbolbild) - Keystone

Am Montagmorgen, 28. Februar 2022, hat ein Pannenfahrzeug im Baustellenbereich der Autobahn A1 zwischen Stephanshorntunnel und Anschluss St. Fiden für massiven Rückstau in Fahrtrichtung Zürich gesorgt.

In der Gegenrichtung ereignete sich ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos. Ein 28-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt. Die Autos konnten in den Baustellenbereich gelenkt werden, sodass in Fahrtrichtung St. Margrethen kein grosser Rückstau entstand.

Der Lieferwagen war mit falschem Treibstoff betankt worden

Kurz vor 6.30 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale St. Gallen die Meldung von einem Pannenfahrzeug zwischen Stephanshorntunnel und Ausfahrt St. Finden. Eine Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen war wenige Minuten nach Meldungseingang vor Ort.

Leider konnte der Lieferwagen nicht von der Autobahn wegbewegt werden und der gesamte Morgenverkehr musste auf einem Fahrstreifen die Örtlichkeit passieren. Wie sich herausstellte, war der Lieferwagen mit dem falschen Treibstoff betankt worden und war deshalb stehen geblieben.

Die Folge war ein immenser Rückstau bis über die Verzweigung Meggenhus hinaus. Der Lieferwagen musste abgeschleppt werden.

Die Autos konnten auf den Baustellenbereich ausweichen

Kurz vor 7.10 Uhr ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos. Eine 52-jährige Frau fuhr auf dem rechten Fahrstreifen Richtung St. Margrethen.

Dabei musste sie verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender, 26-jähriger Autofahrer konnte ebenfalls abbremsen. Ein dahinter fahrender, 28-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, worauf es zum Auffahrunfall kam und die drei Autos zusammengestossen wurden.

Beim Aufprall wurde der 28-jährige Autofahrer leicht verletzt. Er konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Die Autos konnten auf den gesperrten Baustellenbereich ausweichen, sodass kein grösserer Rückstau entstand. An den Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bei Stau ist zwingend notwendig auf der Autobahn zu bleiben

Die Kantonspolizei St. Gallen weisst im Zusammenhang mit der Baustelle auf der Stadtautobahn darauf hin, dass es sowohl für den öffentlichen Verkehr als auch für die Offenhaltung der Rettungsachse zwingend notwendig ist, bei Stau trotzdem auf der Autobahn zu bleiben.

Es droht sonst die Überlastung des Nebenstrassen-Netzes. Zudem empfiehlt es sich, die Stosszeiten zu meiden.

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