Rafael Devisate verlässt SC Brühl nach Belgien
Rafael Devisate verlässt den SC Brühl und wechselt zu Union Saint-Gilloise. Der 20-Jährige springt direkt von der Promotion League in die Champions League.

Wie der SC Brühl mitteilt, verlässt Rafael Devisate den SC Brühl per sofort und schliesst sich dem belgischen Spitzenclub Union Saint-Gilloise an. Der amtierende belgische Meister und Superpokalsieger führt aktuell erneut die Tabelle an – und war in der laufenden UEFA-Champions-League-Ligaphase nur hauchdünn am Einzug in die K.o.-Runde gescheitert.
Damit gelingt Devisate, der im Sommer 2025 vom österreichischen Bundesligisten Austria Lustenau zum SC Brühl gekommen war, der direkte Sprung von der Promotion League auf die ganz grosse europäische Bühne. Für Brühl ist es einer der grössten Transfers – und zugleich einer der bedeutendsten Transfers eines Schweizer Drittligisten überhaupt.
Sportlich kommt der Wechsel keineswegs überraschend: In der Hinrunde gehörte Devisate gemäss Statistiktool Wyscout zu den besten defensiven Mittelfeldspielern der Promotion League. Neben einem Tor und einer Vorlage überzeugte der 20-Jährige vor allem als Taktgeber im Zentrum: Mit über 86 % Passgenauigkeit war er einer der Hauptverantwortlichen für den dominanten Brühler Fussball in der ersten Saisonhälfte.
Brühl lässt Devisate ziehen und zeigt sich stolz
Roger Bigger, Sportvorstand des SC Brühl, blickt mit gemischten Gefühlen auf den Abgang: «Sportlich und persönlich schmerzt uns dieser Abgang natürlich enorm. Aber wir sind auch stolz, einen Spieler zu einem europäischen Topverein transferieren zu können, und sind überzeugt, dass sich Rafa auf höchstem Niveau durchsetzen kann. Dies bestätigt die gute und kontinuierliche Arbeit unserer Mannschaft und des Trainerstaffs im vergangenen Halbjahr.»
Auch Rafael Devisate verabschiedet sich mit Dankbarkeit aus St. Gallen: «Nach einer schwierigen Saison 2024/25 bin ich dem SC Brühl extrem dankbar, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, meine Qualitäten zu beweisen. Ich möchte mich auch bei der Mannschaft, dem Trainerteam und dem ganzen Verein für dieses erfolgreiche Halbjahr bedanken und wünsche dem ganzen Verein viel Erfolg.»








