Neues Seewasserwerk Riet II in Goldach beschlossen

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Stadt St. Gallen,

Die RWSG baut in Goldach das Seewasserwerk Riet II. Ab 2029 werden über 150'000 Menschen in St.Gallen und Umgebung auch in Notlagen zuverlässig versorgt.

Blick auf die Stiftskirche St. Gallus und St. Otmar in der Stadt St. Gallen.
Blick auf die Stiftskirche St. Gallus und St. Otmar in der Stadt St. Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt St.Gallen mitteilt, existiert neben dem Seewasserwerk Frasnacht keine unabhängige zweite Bezugsquelle für die Wasserversorgung der zwölf Ostschweizer Partnergemeinden. Damit sind die bundesrechtlichen Vorschriften zur Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen nicht erfüllt.

Die RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG hat deshalb den Bau eines zweiten Seewasserwerks in Goldach beschlossen. Damit können über 150'000 Menschen in der Stadt und Region St.Gallen auch in Notlagen zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden.

Die zwölf Aktionärspartner der RWSG haben sich einstimmig für den Bau des Seewasserwerks Riet II sowie für das das neue Kostenverteilungsmodell ausgesprochen. Die Baubewilligung liegt vor.

Das neue Seewasserwerk Riet II

Das Seewasserwerk Riet II entsteht am Standort des bestehenden Hochdruckpumpwerks Riet in Goldach und wird im Jahr 2029 in Betrieb gesetzt. Die Baukosten betragen rund 60 Millionen Franken.

Die Kosten werden auf Basis des neuen Verteilungsmodells auf die Partner verteilt, welche sie später mit dem Wasserpreis verrechnen werden.

RWSG Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG

Die RWSG stellt die Versorgung mit Trink-, Brauch- und Löschwasser für über 150'000 Menschen in der Region sicher und ist von der Fassung des Rohwassers über die Aufbereitung bis hin zum Transport verantwortlich.

Die Hauptaufgabe der RWSG besteht darin, den Betrieb der Seewasserwerke in Frasnacht und künftig in Goldach sowie des Hochdruckpumpwerks Riet in Goldach samt den dazugehörigen Transportanlagen sicherzustellen.

Zwölf Ostschweizer Partner sind an diesem Unternehmen beteiligt: Abtwil-St.Josefen, Andwil-Arnegg, Arbon, Engelburg, Goldach, Gossau, Herisau, Mörschwil, Rorschach, St.Gallen, Speicher, Teufen.

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Kommentare

User #4058 (nicht angemeldet)

Früher hiess das Rietli. Jetzt RietII. Lernt ihr die Sprache neu auszulegen?

User #4212 (nicht angemeldet)

👀150'000 bei 10 Mio-CH - reicht das?👀

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