Kanton St.Gallen: Erhöhte Gefahr durch Astabbrüche im Wald

Hitze und Trockenheit haben die Bäume geschwächt. Im Kanton St.Gallen ist die Gefahr von abbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen derzeit erhöht.

Die Trockenheit macht den Wald zur Gefahrenquelle. (Symbolbild)
Die Trockenheit macht den Wald zur Gefahrenquelle. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Warum ist derzeit besondere Aufmerksamkeit nötig? Hitze und Trockenheit können die Stabilität von Bäumen und Ästen beeinträchtigen. Die Gefahr von abbrechenden Kronenteilen, umstürzenden Bäumen und weiteren waldtypischen Gefahren ist derzeit erhöht und kann auch längerfristig bestehen bleiben. Daher gilt eine erhöhte Aufmerksamkeit im Wald.

Der Wald bleibt ein wichtiger und beliebter Ort für Erholung und Freizeit. Aufgrund der aktuellen Situation ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Die Folgen von Hitze und Trockenheit können zudem über längere Zeit nachwirken.

Es besteht allerdings keine flächendeckende, akute Gefahr für Waldbesuchende.

Seien Sie aufmerksam und achten Sie auf Ihre Umgebung. Meiden Sie die Umgebung abgestorbener Bäume oder Bäume mit abgestorbenen Kronenteilen.

Beachten Sie allfällige Warnhinweise und Absperrungen.

Seien Sie sich bewusst, dass nicht alle Gefahren im Wald auf den ersten Blick erkennbar sind.

Der St. Galler Forstdienst beobachtet die Situation laufend und beurteilt die Gefahrenlage entsprechend. Flächendeckende, detaillierte Kontrollen sind nicht möglich. Der Wald ist ein Naturraum mit natürlichen Gefahren.

Wer sich im Wald aufhält, trägt deshalb auch Verantwortung für die eigene Sicherheit. Weitere Informationen erteilt Ihnen Ihr Regionalförster oder das Kantonsforstamt St. Gallen.

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