Design Week 2026 stärkt St.Galler Kreativszene

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Stadt St. Gallen,

Rund 2500 Besucher erlebten die Design Week 2026 in St.Gallen; ein neues Förderprojekt sichert die langfristige Weiterentwicklung der Initiative.

Das historische Zentrum der Stadt St. Gallen.
Das historische Zentrum der Stadt St. Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt St.Gallen mitteilt, hat die Design Week St.Gallen 2026 mit einer sehr guten Besucherresonanz und grösstenteils ausgebuchten Programmpunkten ihre Bedeutung für den Kreativstandort St.Gallen unterstrichen.

Sie hiess rund 2500 Personen in St.Gallen willkommen. Um die Initiative «Design St.Gallen» künftig nachhaltig zu sichern und professioneller zu strukturieren, wurde im Rahmen des nationalen Programms «Neue Regionalpolitik» ein Förderprojekt für die dreijährige Weiterentwicklung lanciert.

Die zweite Ausgabe der Design Week St.Gallen hat vom 6. bis 14. März 2026 gezeigt, welches kreative Potenzial in der Stadt St.Gallen steckt. Mit öffentlichen Ausstellungen wie «Unlocal» oder «Beta», Workshops, Netzwerkformaten, der Design Night, dem Design Lab sowie den Programmpunkten zum Thema Interactive Media Design wurde die Kreativwirtschaft in seiner ganzen Vielfalt für die Branche selbst ebenso wie für eine interessierte Öffentlichkeit sichtbar.

Nebst diversen Studios, Agenturen und Ateliers war auch die Universität St.Gallen das erste Mal Teil der Design Week. Zudem zeigte sich die Bar- und Club-Szene der Stadt mit verschiedenen Programmpunkten unter dem Event «Weekndr» und fügte sich damit nahtlos in die Design Week ein.

Engagement aus der Branche als starke Grundlage

Bislang wurde die Design Week von einem losen Projektteam in enger Zusammenarbeit mit der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen, der Standortförderung und Kulturförderung der Stadt St.Gallen sowie Vertretenden aus der lokalen Kreativwirtschaft sowie von St.Gallen-Bodensee Tourismus geplant und umgesetzt.

Dieses Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Initiative innert kurzer Zeit etablieren konnte. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass die Initiative auf eine starke Resonanz in der Kreativwirtschaft stösst und über grosses Entwicklungspotenzial verfügt.

So soll der angesprochene Kreis weitergedacht werden, um damit auch Architekturbüros, Textilunternehmen etc. aktiver einzubinden. Um dieses Potenzial langfristig zu nutzen, braucht es nun tragfähigere Strukturen und eine breitere organisatorische Basis.

Nationales Förderprojekt sichert Weiterentwicklung

Die Design Week zeigt exemplarisch, wie eng Kreativwirtschaft, Stadtleben und Tourismus miteinander verbunden sind. Austausch, Vielfalt und Kreativität sind auch im Tourismus zentrale Qualitäten. Die Sichtbarkeit von Design, gestalterischer Qualität und kreativen Begegnungen trägt dazu bei, St.Gallen als attraktive, offene und inspirierende Stadt zu positionieren – für Einwohnerinnen und Einwohner ebenso wie für Gäste.

Um die Initiative «Design St.Gallen» nachhaltig zu sichern und professioneller zu strukturieren, wurde über den Tourismusrat St.Gallen ein Projekt im Rahmen des nationalen Programms «Neue Regionalpolitik» initiiert.

Ziel ist es, gemeinsam mit der Kreativwirtschaft die künftigen Ziele, Rollen und Strukturen zu definieren, breit abzustützen und die Initiative strategisch weiterzuentwickeln. Damit soll «Design St.Gallen» langfristig gestärkt und als Plattform für Vernetzung, Sichtbarkeit und gemeinsame Entwicklung weiter etabliert werden. Die 3. Design Week St.Gallen findet Mitte März 2027 statt.

Kreativwirtschaft als Teil eines starken Standorts

Die hohe Resonanz auf die Design Week 2026 zeigt, dass in St.Gallen eine engagierte, vielfältige und zukunftsorientierte Kreativszene vorhanden ist. Um aus Erfahrungen von anderen Städten zu lernen, war Kari Korkman, CEO und Gründer der 20-jährigen Helsinki Design Week, Gast der diesjährigen Design Week St.Gallen.

Die Helsinki Design Week gilt als grösste Veranstaltung dieser Art in den nordischen Ländern. Korkman betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure aus der Kreativwirtschaft, Bildung, Verwaltung, Tourismus sowie Kulturinstitutionen für das Thema Design ist, und war gleichzeitig begeistert, welch vielfältigen Kompetenzen und unentdeckten Qualitäten in St.Gallen beheimatet sind.

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