Brühler Handballerinnen erneut von LK Zug gestoppt
Der LC Brühl Handball muss in der Finalrunde der SPAR Premium League 1 (SPL1) im Kampf um die Playoff-Finalplätze einen Rückschlag hinnehmen.

Die St. Gallerinnen verloren auswärts bei Titelverteidiger LK Zug mit 26:35 (10:16). Es war nach Cup und zweimal Liga die dritte Pleite gegen die Innerschweizerinnen binnen zehn Tagen.
So verlief das Spiel
Die Brühlerinnen starteten gut in die Partie und legten zunächst mit 3:1 vor. Zug konterte zwar mit drei Toren in Folge, Laurentia Wolff glich aber postwendend zum 4:4 nach elf Minuten aus. Zwei Minuten später war die Partie für die Brühler Spielmacherin dann bereits vorzeitig beendet.
Nach einem Foul bei einem Tempogegenstoss der Zugerinnen kassierte sie eine direkte rote Karte. Dem Offensivspiel der Brühlerinnen tat dies nicht gut, und die Gastgeberinnen nutzten die Gunst und setzten sich bis auf sechs Tore ab. Dieser Abstand hatte auch beim Pausenpfiff Bestand und lag allen voran an Leah Stutz, gegen die Brühl kein Rezept fand. Neunmal traf die Zugerin im ersten Durchgang.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Brühl zeigte sich anfangs gewillt, den Rückstand wettzumachen, was zunächst auch gut losging (13:17/35.). Danach verloren die St. Gallerinnen aber völlig den Faden.
Sechs technische Fehler und zwei Fehlwürfe später war die Partie in der 44. Minute beim Stand von 14:25 gelaufen. Brühl kam zwar noch mal bis auf acht Tore heran, musste am Ende aber dann doch die zweite Klatsche in Zug binnen weniger Tage einstecken.
Zu viele technische Fehler fielen auf
Im Halbfinalduell beider Teams im Cup am vergangenen Samstag raubte sich Brühl aufgrund zu vieler eigener Fehler die Chance auf den Finaleinzug. Gleiches war auch schon im ersten Duell eine Schwäche der Ostschweizerinnen.
Während man bei den St. Gallerinnen dabei nun eine Verbesserung anstrebte, passierte das Gegenteil. 22 technische Fehler und damit ein Dutzend mehr als die Gegnerinnen liessen jegliche Hoffnung auf den Auswärtssieg verfliegen.
Das Fazit zum Spiel
Der LC Brühl geht angeschlagen aus der Serie von drei Spielen gegen den LK Zug. Nicht die Tatsache, dass alle drei Partien, zwei in der Meisterschaft, eine im Cup, verloren gingen, schmerzt dabei am meisten. Vielmehr liefern die beiden deutlichen Auswärtsniederlagen in Zug viel Stoff zur Aufarbeitung und Verbesserung.
Beides ist dringend nötig, wollen die Brühlerinnen bis zum Ende um die zwei Finalplätze mitmischen. Da Konkurrent Spono ebenfalls verlor, beträgt der Rückstand auf einen Top-2-Platz derzeit zwei Punkte.






