In den Solothurner Gemeinden ist die durchschnittliche Steuerbelastung in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 erneut leicht gesunken.
Kurt Fluri
Die Altstadt von Solothurn. - Keystone

In den Solothurner Gemeinden ist die durchschnittliche Steuerbelastung in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 erneut leicht gesunken. Der Steuerfuss ging um 0,4 Prozentpunkte auf 116,9 Prozent zurück. In 41 der 107 Gemeinden liegt der Ansatz unter diesem Mittelwert und in 66 Gemeinden darüber.

Der am häufigsten bezogene Wert liegt wie im Vorjahr bei 125 Prozent (17 Gemeinden). Das geht aus der am Mittwoch vom kantonalen Amt für Gemeinden veröffentlichten Statistik hervor. Den tiefsten Steuerfuss von 65 Prozent weist die Gemeinde Kammersrohr aus, den höchsten mit 140 Prozent die Gemeinde Holderbank.

Gegenüber 2020 senkten zehn Gemeinden den Steuerfuss für das laufende Jahr. Damit kommen rund 31’000 Einwohnerinnen und Einwohner in den Genuss einer tieferen Steuerbemessung. Die Gemeinden senkten ihre Steuerfüsse zwischen einem Punkt bis zehn Punkten.

Dagegen beschlossen zwei Gemeinden eine Erhöhung ihres Steuerbezugs, was für rund 800 Einwohnerinnen und Einwohner zu einer höheren Steuerlast führt.

Eine Personalsteuer auf natürliche Personen erheben 69 der 107 Gemeinden. Anders als im Vorjahr verzichtet Schönenwerd 2021 auf eine Personalsteuer.

Die Spannbreite der Personalsteuer liegt unverändert zwischen 10 und 50 Franken pro Person. Durchschnittlich liegt diese sogenannte «Kopfsteuer» bei 22.20 Franken. Der häufigste Steuerbezug beträgt 20.00 Franken.

Im Jahr 2021 senkten sieben Gemeinden den Steuerfuss für juristische Personen, in vier Gemeinden wurde der Steuerfuss erhöht. Der durchschnittliche Steuerbezug liegt im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 112,0 Prozent.

Mehr zum Thema:

Franken