Im Kanton Schwyz haben während der Corona-Pandemie 983 Unternehmen insgesamt 105,7 Millionen Franken Hilfsgelder erhalten.
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Von April bis Juni hat die SNB erstmals Devisen im Wert von fünf Millionen Franken verkauft. - Pixabay
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Die beiden Härtefallprogramme von Januar 2020 bis Juni 2022 wurden nur in wenigen Fällen missbräuchlich in Anspruch genommen, wie der Schlussbericht der Regierung zeigt.

Der Grossteil der Hilfsgelder floss im ersten Zeitraum bis Juni 2021.

Von den gut 100 Millionen Franken hatte der Kanton einen Anteil von 17 Millionen Franken zu tragen, den Rest übernahm der Bund, wie die Schwyzer Regierung am Donnerstag, 22. Dezember 2022, mitteilte.

Bislang wurden drei Millionen Franken zurückbezahlt

Die Rückzahlungen von Unternehmen, die Härtefallgelder erhalten hatten, belief sich bislang auf drei Millionen Franken.

Knapp 77'000 Franken wurden missbräuchlich beansprucht.

Dies deute auf die Effektivität des angewandten Prüfverfahrens hin, heisst es im Schlussbericht. Bis 2026 seien weitere Kontrollen geplant.

Die beiden Härtefallprogramme kosten den Kanton Schwyz 18,49 Millionen Franken. Bewilligt waren 28,08 Millionen Franken. Der Betrag dürfte sich weiter reduzieren, da noch Rückzahlungen erwartet werden.

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