Urdorf ZH: Pannenstreifen auf der A3 wird zur Fahrspur
Auf der A3 zwischen Urdorf ZH und der Verzweigung Limmattal nimmt das ASTRA am 5. Oktober 2026 neue Anlagen zur Verkehrslenkung in Betrieb.

Das Bundesamt für Strassen ASTRA nimmt auf der A3 zwischen Urdorf Süd und der Verzweigung Limmattal die neuen Verkehrsmanagement-Anlagen in Betrieb. Die neuen Systeme für Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung (GHGW) sowie die temporäre und permanente Pannenstreifenumnutzung (PUN) tragen dazu bei, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Verfügbarkeit der Nationalstrasse nachhaltig zu steigern.
Mit der Inbetriebnahme der Systeme für Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung (GHGW) sowie die temporäre und permanente Pannenstreifenumnutzung (PUN) am 5. Oktober 2026 wird ein wichtiger Meilenstein zur Erhöhung der Verfügbarkeit auf diesem stark belasteten Nationalstrassenabschnitt erreicht. Die Anlagen erfassen die aktuelle Verkehrssituation in Echtzeit und ermöglichen eine bedarfsgerechte Verkehrssteuerung.
Die neuen Anlagen leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und einem besseren Verkehrsfluss. Die GHGW unterstützt eine gleichmässigere Verkehrsabwicklung und warnt die Verkehrsteilnehmenden frühzeitig vor Stau, Unfällen oder anderen Gefahren auf der Strecke. Dadurch können kritische Verkehrssituationen entschärft und die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Zusätzlich stehen künftig sowohl temporäre als auch permanente PUN zur Verfügung. Durch die gezielte Freigabe des Pannenstreifens bei erhöhtem Verkehrsaufkommen kann die vorhandene Infrastruktur effizienter genutzt und die Leistungsfähigkeit des Abschnitts gesteigert werden. Es gilt zu beachten, dass aktive Fahrstreifenlichtsignale gemäss SSV Art. 68 höher gewichtet, sind als Markierungslinien.
So darf beispielweise bei einer aktive PUN die durchgezogene Markierung zwischen dem regulären Fahrstreifen und dem Pannenstreifen überfahren werden.
Nach der Inbetriebnahme werden die Systeme für Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung während der ersten Betriebswochen überwacht und feinjustiert. Diese Optimierungsphase ist bei der Einführung neuer Verkehrsmanagement-Systeme üblich und dient dazu, die Anlagen optimal auf die tatsächlichen Verkehrsverhältnisse abzustimmen.










