Thayngen

Thayngen SH: Chauffeur fährt über 27 Stunden am Stück – gestoppt

Am Donnerstagmittag hat die Schaffhauser Polizei bei einer mobilen Schwerverkehrskontrolle am Grenzübergang Thayngen SH einen Chauffeur angehalten.

Thayngen SH
Thayngen SH: Chauffeur mit massiven ARV1-Widerhandlungen angehalten. - Kapo SH

Um 16.45 Uhr am Donnerstagmittag kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei anlässlich einer mobilen Schwerverkehrskontrolle am Grenzübergang Thayngen/Bietingen einen türkischen Sattelzug. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Chauffeur mehrmalig die Vorgaben der Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV1/AETR) nicht eingehalten hatte.

Bei der Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten (ARV1/AETR) wurde festgestellt, dass der Chauffeur im Zeitraum vom 13.02.2026 bis zum Kontrolltag insgesamt 29 Übertretungen begangen hatte. Dabei wurden die Tageslenkzeiten von maximal zehn Stunden pro Tag zum Teil massiv überschritten und die erforderlichen täglichen Ruhezeiten von mindestens neun Stunden deutlich unterschritten.

Über 27 Stunden am Stück ohne Pause

Dabei lenkte der Chauffeur den Sattelzug 27:28 Stunden am Stück ohne nennenswerte Pause. Zudem wurde die maximale Lenkzeit innerhalb von zwei Wochen von maximal neunzig Stunden, um 24:31 Stunden, überschritten. Im Weiteren wurden die erforderlichen wöchentlichen Ruhezeiten innerhalb eines Monats mehrmals nicht getätigt und vorgeschriebene Lenkpausen mehrmals nicht eingehalten.

Der fehlbare Chauffeur, ein 40-jähriger türkischer Staatsangehöriger, musste eine Sicherheitsleistung von mehreren tausend Schweizerfranken hinterlegen und wurde zuhanden der Staatsanwaltschaft des Kanton Schaffhausen, Verkehrsabteilung, zur Anzeige gebracht.

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Kommentare

User #9998 (nicht angemeldet)

Die Unternehmer sind meistens die denn Druck ausüben auf die Fahrer . Daher sollten so strafen zu je 50% verteilt werden von der. Polizei 👮 . An Fahrer und Firma , falls es Allein Unternehmer ist zahlt er 100% der strafe selbst, viele Ausländische Fahrer fahren unter Druck .. ! Ich finde sowieso die Fernfahrer sollten viel mehr streiken und bessere Bedingungen erhalten wie auch Löhne .Ohne Banker könnte ein Staat überlegen aber ohne Fernfahrer nicht ! Wir würden alle verhungern!

User #9267 (nicht angemeldet)

Wichtig ist , dass auch der Unternehmer bestraft wird

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