Mehr Geld für Nachtbereitschaft
Schaffhausen erhöht die Entschädigung für den nächtlichen Bereitschaftsdienst im Kinder- und Jugendheim rückwirkend auf 150 Franken pro Nacht.

Wie die Stadt Schaffhausen mitteilt, anerkennt der Stadtrat die anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit der Mitarbeitenden des Kinder- und Jugendheims. Die Rückmeldungen zur Belastung durch den nächtlichen Bereitschaftsdienst wurden in den vergangenen Monaten in verschiedenen Gesprächen mit den Beteiligten aufgenommen und geprüft.
Daran beteiligt waren die Mitarbeitenden, der VPOD, die Heimleitung, das Bildungsreferat, Human Resources, der städtische Rechtsdienst sowie Vertretungen des Stadtrats.
Im Rahmen dieser Gespräche wurde die bisherige Regelung überprüft. Der Stadtrat hat deshalb beschlossen, die Entschädigung für den nächtlichen Bereitschaftsdienst rückwirkend per 1. März 2025 auf eine Pauschale von 150 Franken pro Nacht zu erhöhen.
Die bisherige Grundentschädigung von 50 Franken pro Nacht und der Zeitausgleich von zehn Prozent werden damit durch eine einheitliche Pauschale ersetzt. Mit dieser Anpassung wird die gesamte Nachtbereitschaft vor Ort abgegolten.
Bereitschaftsdienst bleibt bestehen
Der Stadtrat kommt zum Schluss, dass die bestehende Regelung mit der bereits beschlossenen Erhöhung der Entschädigung derzeit angemessen ist. Auswertungen über mehrere Monate zeigen, dass die durchschnittliche effektive Einsatzzeit während eines Bereitschaftsdienstes bei rund 0,6 Stunden pro Nacht liegt.
Aus Sicht des Stadtrats rechtfertigt dies keinen vollwertigen Nachtdienst. Dabei berücksichtigt der Stadtrat auch die Gleichbehandlung gegenüber Mitarbeitenden mit regulären Nachtdiensten sowie die Praxis in anderen Kinder- und Jugendheimen.
Gleichzeitig hat der Stadtrat einer weiteren fachlichen Überprüfung der künftigen Regelung grundsätzlich zugestimmt. Im Zusammenhang mit dem geplanten Umzug und der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendheims könnten sich die Anforderungen an den nächtlichen Bereitschaftsdienst künftig verändern.
Das heutige Kinder- und Jugendheim bietet Platz für maximal sieben Kinder und Jugendliche. Mit dem neuen Standort ist eine Erweiterung auf maximal 14 Plätze vorgesehen, was sich auch auf die Organisation des Nachtbetriebs auswirken kann.










