Kadetten vor entscheidendem Duell beim Vizemeister Bern
Nach der Länderspielpause reisen die Kadetten Schaffhausen am 25. März 2026 zum BSV Bern, um sich im vorletzten Hauptrundenspiel für die Playoffs zu testen.

Wie die Kadetten Schaffhausen mitteilen, bestreitet das Team nach einem Länderspielwochenende am Mittwoch um 19.15 Uhr bei Vizemeister BSV Bern ihr vorletztes reguläres Meisterschaftsspiel vor dem Start der Playoffs.
Grosse Freude herrschte in den letzten Tagen bei gleich neun Kadetten-Spielern, die das Dress ihres Nationalteams überstreifen durften. Besonders emotional war es für Patrik Martinovic, der seine beiden ersten Länderspiele für Kroatien bestreiten durfte – ausgerechnet gegen die Schweiz mit Lucas Meister und Dimitrij Küttel.
Kadetten-Spieler international im Einsatz
Mit im Aufgebot der Nati standen zudem der künftige Kadetten-Torwart Mathieu Seravalli sowie der künftige linke Flügel Nikos Sarlos, während Luka Maros verletzungsbedingt passen musste. Ebenfalls auf Reisen waren der Isländer Odinn Thor Rikhardsson, der Tscheche Daniel Reznicky sowie Leon Bergmann für Österreich.
Ariel Pietrasik setzte sich in den WM-Playoffs durch und wird nun in der entscheidenden Runde auf Österreich treffen. Die Schweiz spielt gegen Italien um ein Ticket für die nächste Weltmeisterschaft. Yari Prince und Manoy Ugiagbe waren ausserdem mit der U21-Nationalmannschaftr der Schweiz im Einsatz.
Zurück im Ligaalltag
Viele Spieler des Profikaders waren somit nicht in Schaffhausen, mit denen Hrvoje Horvat hätte trainieren können. So müssen die Orangen nun wie gewohnt binnen kürzester Zeit wieder umschalten auf den Ligaalltag.
Im dritten Vergleich in dieser Spielzeit mit dem Vizemeister aus Bern, dem zweiten in der Bundesstadt, gilt es für die Kadetten rasch wieder in ihren Rhythmus zu finden. Beflügelt kam Martinovic nach seinem Länderspieldebüt zurück nach Schaffhausen.
«Das Gefühl ist wirklich etwas Besonderes, es lässt sich schwer in Worte fassen», erzählt der Linkshänder, der insgesamt drei Tore gegen die Schweiz erzielte und beschreibt: «Aufregung, Adrenalin, eine Vielzahl von Emotionen überkommt einen, während man auf dem Spielfeld steht, die Nationalhymne singt und die vollen Tribünen einem zujubeln sieht.» In Bern darf er aufgrund seiner Sperre noch nicht wieder spielen.
Duell mit künftigem Kadetten-Torwart Mathieu Seravalli
Im Duell mit dem künftigen Kadetten-Schlussmann Mathieu Seravalli wird die Kadetten ein hochmotivierter Gegner erwarten, der sich noch mitten im Zweikampf um den wichtigen vierten Platz mit dem Lokalrivalen Wacker Thun befindet.
Die beiden punktgleichen Teams werden sich in den Playoffs erneut messen – im Fernduell geht es zuvor noch um das wichtige Heimrecht im ersten und gegebenenfalls fünften und entscheidenden Spiel. Mit drei Siegen in Serie konnte Bern seine Chancen wahren.
Die beiden ersten Aufeinandertreffen der beiden letztjährigen Playoff-Finalisten aus Bern und Schaffhausen in dieser Saison gingen an den amtierenden Meister aus der Munotstadt.









