Wie die Gemeinde Kerns informiert, sollen in 2022 auf dem Neubau des Primarschulhauses und auf dem Schulhaus Büchsmatt Photovoltaikanlagen erstellt werden.
Photovoltaik
Eine Photovoltaik Anlage auf einem Dach. (Symbolbild) - dpa

Im Zusammenhang mit den anstehenden baulichen Tätigkeiten auf dem Schul- und Gemeindeareal hat der Einwohnergemeinderat bei der Böhler MTU GmbH, Kriens eine Analyse zur Wärmeversorgung und der Realisierung von Photovoltaikanlagen in Auftrag gegeben.

Die Analyse hat ergeben, dass zwischen der effektiv benötigten Heizleistung und der abonnierten Leistung beim Wärmeverbundanschluss von 779 kW eine Leistungsreserve von 120 kW besteht.

Diese Reserve macht eine Realisierung aller aktuell geplanten Projekte ohne Übergangslösungen möglich, da die gesamte zusätzlich benötigte Heizleistung durch die Reserve abgefangen werden kann.

Durch die geplanten Sanierungen der Gebäudehüllen der bestehenden Schulhäuser ergibt sich ein Einsparpotenzial von rund 95 kW Heizleistung. Dem gegenüber benötigen die Neubauten und Erweiterung rund 88 kW mehr Heizleistung.

Wirtschaftlichste Option

Parallel dazu hat die Analyse ergeben, dass die Erstellung einer Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 120 Kilowattpeak (kWp) unter Berücksichtigung des Eigenverbrauchs die wirtschaftlichste Option darstellt.

Entsprechend wurde entschieden auf dem Neubau des Primarschulhauses eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 70 kWp zu planen. Auf den weiteren Dächern (zum Beispiel Schulhaus Büchsmatt oder Dossenhalle) sollen die restlichen 50 kWp realisiert werden.

Sollte nach der Realisierung der gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen noch geeignete Dachflächen frei bleiben, zieht der Einwohnergemeinderat aus heutiger Optik eine Vermietung dieser Dachflächen an Dritte in Erwägung.