Plus 150 Prozent: Gemeinderat stockt Bau & Infrastruktur auf
Die Gemeinde Ruswil ist im Verhältnis zur Anzahl der Baudossiers und Projekten deutlich unterdotiert ist. Eine Pensen-Aufstockung soll dem entgegenwirken.

Wie die Gemeinde Ruswil schreibt, wurde im Rahmen der Reorganisation der Gesamtverwaltung auch die Situation in der Abteilung Bau & Infrastruktur eingehend analysiert.
Dabei zeigte sich, dass zur nachhaltigen Stärkung der Abteilung zusätzliche Ressourcen erforderlich sind. Ziel ist es, die Effizienz zu erhöhen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und die dauerhaft hohe Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden auf ein normales Mass zu reduzieren.
Bearbeitungszeiten verkürzen, Dienstleistungsqualität verbessern
Ein Ressourcenvergleich mit anderen vergleichbaren Gemeinden ergab zudem, dass die Gemeinde Ruswil im Verhältnis zur Anzahl der Baudossiers und der hohen Anzahl an Projekten deutlich unterdotiert ist.
Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, innerhalb der Abteilung Bau & Infrastruktur zusätzliche Personalressourcen im Umfang von 150 Prozent freizugeben. Die bisherige Lernende Fabia Rosenberg wird per 1. August 2026 als Sachbearbeiterin mit einem Pensum von 50 Prozent im Bereich Zentrale Dienste und 50 Prozent im Fachbereich Bauamt angestellt.
Zusätzlich soll eine 100-Prozent-Stelle als Fachperson Bauamt & Projekte geschaffen werden.
Die neue Stelle dient dazu, die Mitarbeitenden bei komplexen fachlichen Aufgaben im Bauamt sowie bei gemeindeeigenen Projekten zu entlasten. Dadurch sollen die Bearbeitungszeiten verkürzt und die Kunden- und Bürgerorientierung sowie die Dienstleistungsqualität weiter verbessert werden.









